Archive | Februar, 2010

Schön(e)Links der vergangenen Woche (weekly)

  • Official Google Reader Blog: May we recommend…

    Eine Verbesserungen im Google Reader – natürlich generiert aus Nutzerdaten.

    tags: google, reader, rss

  • 10 Firefox SEO Extensions

    Zusammenstellung nützlicher SEO-Extensions für den Firefox: SEO Quake, SEO Status, SEO Open, Web Page SEO Analysis Tool, Foxy SEO Toolbar, Webrank Toolbar, SEO Toolbar, Google Semantics, Google Camo und SEM Tools.

    tags: firefox, add-ons, seo

  • HOW TO: Block FarmVille on Facebook

    80 Millionen FarmVille-Spieler können enorm viel Spam erzeugen. Hier zeigt Mashable.com, wie die Updates ausgeblendet werden können.

    tags: facebook

  • Integrate Google Calendar Into Thunderbird

    There has not however been a way to integrate other Google services that are related to Gmail into Thunderbird. The Google Calendar Tab add-on for Thunderbird 3 changes this. It basically only displays the web interface of Google Calendar in a new tab in Thunderbird.

    tags: thunderbird, google, calendar

  • „Twittersüchtig – 30 neue und nützliche Tipps und Tools“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!

    Die Liste der Twitter-Tools ist schier unendlich – meint man jedenfalls, denn es vergeht keine Woche, in der nicht irgendein Blog wieder Dienste auflistet. Aber allein schon die Namensgebung der Dienste ist einen Blick wert. Hier eine Liste von karrierebibel.de zu den Bereichen Ranglisten, Statistiken, Suche, Spaß, Beziehungen.

    tags: twitter, tools

  • der SM-Alltag – written in basic

    Prokrastination im Web 2.0? Mitnichten … Ein Alltagsleben in den Social Media.

    tags: web2.0

  • Drupal 7.0 Alpha 2 released | drupal.org

    Drupal 7 steht zwar noch nicht in den Startlöchern, die Entwickler sind aber fleißig am Programmieren. Die Frage nach dem Release wird wie folgt beantwortet: „The release version of Drupal 7.0 will be ready after (a) there are no more critical bugs and (b) we’ve had at least one release candidate (RC) without adding any more issues to the list. When will that be? Well, it depends entirely on how many people chip in and help out! The more people help, the faster we can find and fix bugs, and the faster 7.0 gets released. The faster 7.0 gets released, the faster we can start adding new features to Drupal 8.0. So help out where you can, and let’s make this the best and most solid release of Drupal yet! :)“ Ich warte gerne.

    tags: drupal

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Blogger-Interviews von Philip Banse #1: Beckedahl, Niggemeier, Häusler, Lobo

Blogger sind Journalisten. Sagen die einen. Blogger sind Möchtegern-Journalisten. Sagen die anderen. Blogger werden die traditionellen Medien revolutionieren. Sagen wieder andere.

Und was sagen die Blogger selbst über sich? Philip Banse, ein nicht Unbekannter im Web 2.0, veröffentlicht derzeit für dctp.tv in unregelmäßiger Folge Interviews mit Bloggern aus der deutschsprachigen Szene.

Auf die interessantesten Gespräche werde ich hier im Blog nach und nach verweisen. Die Videos aus Folge #1 können als m4v per torrent heruntergeladen werden.

Markus Beckedahl, netzpolitik.org:

Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de und bildblog.de:

Johnny Häusler, spreeblick.com:

Sascha Lobo, saschalobo.com:

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TeX Live 2009 in Ubuntu 9.10 mit biblatex installieren

LaTeX-User dürften an der aktuellen Ubuntu-Version 9.10 zunächst keine recht Freude haben. Denn die Installation des Textverarbeitungsprogramms TeX Live über die Paketverwaltung bringt lediglich die 2007er-Version auf die Festplatte. Dies ist umso ärgerlicher, als in Debian testing/stable bereits die 2009er-Version enthalten ist.

Da es bis zum Erscheinen von Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) mit TeX Live 2009 noch einige Wochen dauert und einzelne Pakete in TeX Live 2007 doch schon recht alt sind, musste TeX Live 2009 her. Gleichzeitig sollte die aktuelle Version des Bibliografie-Paketes biblatex (erklärt in der TeXnischen Komödie von Dominik Wassenhoven) installiert werden. Wie also vorgehen?

Installationen an der Paketverwaltung vorbei gefährden häufig die Stabilität des Systems. Im aktuellen Fall kommt hinzu, dass TeX-bezogene Programme, die nachträglich über die Paketverwaltung installiert werden, im Zusammenhang mit TeX Live 2009 Probleme bereiten können. Dies kann aber vermieden werden, wenn eine bestimmte Installationsreihenfolge eingehalten wird.

1. Installation von TeX Live 2007

Zunächst ist TeX Live 2007 ber die Paketverwaltung zu installieren:

sudo apt-get install texlive-full

Dies bringt das volle TeX Live auf den Rechner. Aktiv genutzt wird das Programm bei unserem Projekt hier zwar nicht, es sorgt aber am Anfang für die korrekten Abhängigkeiten.

2. Installation weiterer TeX-Programme

Hier ist vor allem an die Editoren zu denken: Emacs mit Erweiterung AUCTex, Texmaker (die beste Alternative zu Emacs) oder das gedit LaTeX Plugin.

3. Installation von TeX Live 2009

Beim hier beschriebenen Weg müssen zuvor die Pakete xz-utils  und perl-tk über die Paketverwaltung installiert werden:

sudo apt-get install xz-utils perl-tk

Im Terminal werden folgende Befehle ausgeführt, die die Installationsdatei herunterladen (vorsicht, 1.4 GB!), entpacken, einbinden und schließlich die grafische Installation starten:

wget ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/tex/systems/texlive/Images/texlive2009.iso.xz
xzdec -cd texlive2009.iso.xz > tl2009.iso
sudo mount -o loop tl2009.iso /mnt/
cd /mnt/
sudo ./install-tl -gui

Alternativ könnte der letzte Befehl als

sudo ./install-tl

ausgeführt werden, der die Installation ohne grafische Oberfläche starten würde.

Hat man die grafische Variante (-gui) gewählt, wird man durch die nötigen Schritte geführt:

TexLive Install Gui

Die Mehrzahl der voreingestellten Optionen kann übernommen werden. Besonderes Augenmerk ist aber zur richten auf:

  • Paketgruppen der Sprach-Pakete: Wer Platz sparen möchte, kann sich hier beschränken.
  • Symbolische Links in Systemverzeichnissen: Es ist nicht zwingend erforderlich, diese Option auf „Ja“ zu setzen, da auch im Nachhinein die Pfade manuell angepasst werden können; ein Aktivieren an diesem Punkt der Installation ist aber komfortabler.

Nun kann die Installation von TeX Live 2009 gestartet werden. Der Installationsprozess wird sowohl in einem eigenen Fenster als auch im Terminal dokumentiert:

TexLive Installation Ubuntu

4. Aktuelle Biblatex -Version installieren

Weiter geht es mit der Installation der aktuellen biblatex-Version, denn auch hier bietet die Paketverwaltung nur eine veraltete Version an. Übrigens nicht zu verwechseln mit dem von Dominik angebotenen biblatex-dw, das er für seine Bedürfnisse als Historiker angepasst hat.

Zur Installation gibt auch – wie könnte es anders sein – die readme.txt Auskunft.

1. biblatex herunterladen.

2. Archiv entpacken.

unzip biblatex.zip

Das entpackte Archiv enthält drei Ordner (bibtex, doc, latex) sowie einzelne Dateien, die im Folgenden an die richtigen Stellen in TeX Live 2009 kopiert werden müssen. Da das Ganze nicht automatisiert ablaufen kann, ist hier Konzentration gefragt.

3. Zunächst ist zu prüfen, wo TeX Live installiert worden ist. In unserem Beispiel ist das /usr/local/texlive/2009 (vgl. das erste Bild oben, „TEXDIR“). Für nachträglich installierte Programme ist der Ort TEXMFLOCAL wichtig, der unter /usr/local/texlive/texmf-local liegt (vgl. ebenso erstes Bild oben).

4. Ab jetzt werden Administratorenrechte verlangt. Die etwas unfeine aber effektive Methode, diese im Dateibrowser zu erlangen, geschieht mit

gksudo nautilus

5. Gemäß der readme.txt müssen wir unter usr/local/texlive/texmf-local/tex/latex einen Ordner „biblatex“ erstellen. In diesen Ordner hinein werden die Einzeldateien aus dem heruntergeladenen und enpackten biblatex-Ordner kopiert, also die Unterordner bbx, cbx, lbx und verschiedene Einzeldateien auf gleicher Ebene.

6. Alle Dateien aus dem heruntergeladenen Ordner bibtex/bst werden kopiert in den zu erstellenden Ordner usr/local/texlive/texmf-local/bibtex/bst/biblatex.

7. Die Dateien aus dem heruntergeladenen Ordner bibtex/bib werden kopiert in den zu erstellenden Ordner usr/local/texlive/texmf-local/bibtex/bib/biblatex.

8. Wer es ganz korrekt durchführen will, kann auch noch die Dokumentation an die richtige Stelle kopieren, siehe readme.txt.

8. Zuletzt werden die file hash tables aktualisiert:

sudo texhash

5. TeX Live 2009 aktuell halten

Über die Konsole kann mit

tlmgr

bzw. für die grafische Variante

tlmgr gui

der Tex Live-Manager gestartet werden, der die Möglichkeiten zum Update einzelner Pakete bietet. Er gibt zudem die Installationsorte an und ermöglicht das Enfernen der gesamten TeX Live 2009-Installation.

TexLive Manager Ubuntu

6. Ausblick

Die Implementierung von LaTeX im aktuellen (Februar 2010) Karmic Koala von Ubuntu lässt noch viele Wünsche offen. Fast könnte man von einer verkehrten Welt reden, wenn Windows in Installation und Update einer aktuellen LaTeX-Distribution komfortabler ist. Da aber – wie oben bereits erwähnt – Debian unstable/testing mit TeX Live 2009 daherkommt, dürfte aller Voraussicht nach Lucid Lynx eine wesentliche Verbesserung darstellen. Zugleich bietet der erstmals in der 2009er-Version vorhandene TeX Live-Manager die Möglichkeit, die lokalen Pakete akteull zu halten. Damit wäre auch das Problem von Abhängigkeiten behoben, die derzeit noch ein Austricksen der Paketverwaltung über Dummy-Pakete erforderlich machen (gut beschrieben auf der Website der Fachschaft Geoinformatik der Uni Münster).

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Schön(e)Links der vergangenen Woche (weekly)

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Facebook setzt auf Jabber/XMPP – Vorteil oder Gefahr für die Nutzer?

Facebook Jabber Chat thschoenFacebooks Chat basiert ab sofort auf XMPP. Das mag eine technische Aussage sein, die Folgen sind aber wesentlich bedeutsamer. Denn der Umstieg auf das XMPP-Protokoll wird dieses auf lange Sicht stärken.

Das „Extensible Messaging and Presence Protocoll“ (XMPP) bietet die Anbindung an die weite Welt des Internets. Während etwa bei der Kommunikation über ICQ die Firma AOL die Hand über dem Protokoll hält, ist XMPP eine offene Standardisierung. Und während bei ICQ die Nachrichten über die Firmenserver laufen (und die Nutzer dabei mit Blick auf die hoffentlich gelesenen Datenschutzbestimmungen Bauchschmerzen bekommen sollten), kann bei XMPP serverübergreifend, dezentral kommuniziert werden. Jabber, die wohl beste Alternative zu den proprietären Anbietern, setzt auf XMPP und bietet massenweise Vorteile.

Mit Googletalk setzt bereits einer der großen Player auf den offenen Standard, nun also auch Facebook. Jetzt sei die Nutzung des Facebook-Chats auch mit einem der zahlreichen Instant-Messenger-Clients möglich, so das Werbeversprechen. Aus der Sicht des Netzwerkes bindet man  Nutzer – denn wessen Freunde bislang nur bei Facebook und nicht bei einem der anderen Messenger-Anbieter sind, der wird dankbar sein, die in den Chat-Client einfach und zuverlässig integrieren zu können.

Darin liegt aber auch die Gefahr: Facebook kann auf diese Weise zum Jabber-Monopolisten werden. Zwar legt Facebook, wie schon häufiger, die technischen Details offen, der Nachrichtenverkehr wird aber weiterhin über die Firmenserver laufen. Verbindung zu anderen Jabber-Server sind offensichtlich nicht möglich und werden es wohl auch nie werden. Ebenso sind Gespräche über externe Clients bislang nicht per SSL verschlüsselt.

Es bleibt bei einer zurückhaltenden Freude.  Nicht unerheblich dürfte sein, dass proprietäre Formate in Zukunft an Bedeutung verlieren – zu wünschen wäre es allemal. So bleibt die Frage: Warum Facebook nutzen, wenn das Protokoll auch in einer freien Umgebung genutzt werden kann? Die Aufgabe wird bleiben, immer mehr Nutzer von ICQ, Windows Live Messenger, AIM (und auch Facebook) hin zum dezentralen „Jabbern“ zu führen.

Logo Jabber:
Commons Wikimedia

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Delicious als GTD-Werkzeug nutzen

Delicious ist zweifellos einer der führenden Social Bookmarking Dienste. Die Möglichkeit des Tagges von Links, des Vernetzens der Benutzer untereinander und des Abonnieren von Lesezeichenseiten via RSS machen Delicious zu einem mächtigen Tool (Persönlich halte ich Diigo für nützlicher und reicher an Funktionen, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr).

Delicious Sc reenshot thschoen

Der Blogger Ken Clark macht einen Vorschlag, wie dieser Dienst in ein GTD-System integriert werden kann. Sein Vorschlag: Nutzen Sie Delicious als Someday/Maybe- und Referenzliste!

Als Kategorien kommen s. E. in Frage:

  1. Bücher
  2. Websites
  3. Ideen
  4. Restaurants
  5. Rezepte
  6. Wunschliste
  7. Reiseziele
  8. Allgemeine Tipps
  9. Software/Apps
  10. Allgemeine ToDos

In der Bewertung schließe mich Dr. Stephan List an, über dessen Toolblog ich auf den Beitrag aufmerksam geworden bin: „So ganz überzeugt mich das Konzept nicht. Aber vielleicht bringt es Sie auf die richtigen Ideen.“

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