Martin Seibert hat in einem lesenswerten Artikel Kommunikationswege in Unternehmen aufgelistet und wägt ihre Vor- und Nachteile ab. Der Artikel bringt an sich keine Neuigkeiten, kann aber dennoch helfen, die eigene Arbeit (und damit die der Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen) neu auszurichten und zu verbessern.
Das Telefon möchte er nur in Fällen höchster Priorität benutzt wissen. Auf den ersten Blick ist es zwar ungewohnt, wenn das älteste Medium (von den Meetings einmal abgesehen) nur in solchen Fällen angewendet werden soll; da die Summe aus kleinen, unbedeutenden Anrufen jedoch den Arbeitsfluss ungemein stören kann, ist dieser Ratschlag verständlich.
Mit E-Mails kann dieses Problem vermieden werden, aber auch hier gilt es, sich der richtigen Technik zu bedienen. An anderer Stelle hat Martin Seibert in einer dreiteiligen Serie auf verschiedene Formen des E-Mail-Missbrauchs hingewiesen, dem ich uneingeschränkt zustimmen möchte.
Interessant dürfte für viele Unternehmen mit „konservativer“ Kommunikationsinfrastruktur (Besprechungen, Telefon, E-Mail) die Nutzung von Instant Messaging, Blogs, Wikis oder professionellen Aufgabenmanagement-Tools sein. Das vergrößert zwar die Zahl der „Inboxes“, bietet aber die Chance einer Konzentration auf das Wesentliche im jeweiligen Kommunikationsmedium.









