Monthly archive January 2010

SchönLinks aus der vergangenen Woche (weekly)

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„Vividness“ – ein Rückblick als Geburtstagsgeschenk

„Vividness“ – damals komponiert und eingespielt als Geschenk. Heute, zehn Jahre später, hervorgeholt und wieder als Geschenk überreicht.

Insofern, liebe Vivi, alles Gute und Liebe zum Geburtstag!

MP3-Datei:

Hier der Download der Datei im mp3-Format.

Noten:

Thomas Schön, Vividness, Notenvorschau

Hier der Download der vollständigen Partitur als pdf-Datei.

Hintergrund:

Komponiert habe ich das Stück (dessen musikalische Einordnung jedem selbst überlassen bleibt – ich kann es jedenfalls nicht) im März/April 2000.

Zwei Teile umfasst die Komposition. Dem zweiten Teil aus dem Jahr 2000, der schon damals als Geschenk gedacht war, hatte ich ein Jahr später einen Satz vorangestellt. Beides zusammen reichte ich als Halbjahresarbeit im Musik-Grundkurs ein.

Die Einspielung gestaltete sich als größerer Akt. Alle Instrumente der mit Capella in Noten gesetzte Komposition spielte ich zunächst auf einem geliehenen(!) Yamaha-Keyboard mit den entsprechenden Klangfarben ein (nochmals Dank an Christine!). Die einzelnen Spuren landeten dann als einzelne wav-Dateien auf einem Rechner.

Mit einfachsten MItteln ging ich dann daran, das Schlagzeug einzuspielen und aufzunehmen. Ausgestattet mit vielen minderwertigen Mikrofonen wurde die Suche nach einem guten akzeptablen Sound zur Geduldsprobe.

Alle 13 Spuren mischte ich mit Cool Edit (inzwischen Adobe übernommen) ab. Davon gibt es sogar noch einen qualitativ sehr schlechten Screenshot:

Knapp zehn Jahre ist es also her. Die Tage im Keller waren durch viele Rückschläge geprägt; und dennoch war es eine spannende Zeit. Es war war die Zeit des Lötens passender Adapter, aber es waren auch die ersten Gehversuche in der digitalen Welt. Vieles würde heute anders klingen und auf andere Weise arrangiert sein. Aber sei's drum, als Komposition aus der Jugend bleibt „Vividness“ so wie sie ist.

Und Vivi hoffentlich auch.

Zwei Chefredakteure, zwei ICE-Bahnhöfe und ein Tweet


Was gab es nicht alles an (politischen) Diskussionen im Westerwald, als vor Jahren die Haltepunkte der ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main festgelegt werden sollten (vgl. die Zusammenfassungen zu den Bahnhöfen Limburg-Süd und Montabaur auf Wikipedia).

Auch heute, nachdem die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz mit Limburg-Süd bzw. Montabaur je ihren eigenen ICE-Halt besitzen, sind die Stimmen der Kritiker noch nicht verstummt. Verständlich, könnte man meinen, denn beide Städte liegen lediglich 21 Bahnkilomenter voneinander entfernt – eigentlich zu nah für Fernverkehrs-Verhältnisse.

Christian Lindner (nein, nicht der Generalsekretär der FDP) war zur Zeit des Streckenbaus Lokalchef der Rhein-Zeitung im Westerwald. Vergangene Woche las der heutigen Chefredakteur der Rhein-Zeitung folgenden Tweet:

Roland Tichy über die ICE-Bahnhöfe Limburg-Süd und Montabaur

Roland Tichy? Nie gehört? Der wiederum ist der Chefredakteur der Wirtschaftswoche. Und von dem, was dann geschah, schreibt Lindner auf amüsante Art und Weise im RZ-Blog:

Tichy, Twitter und die Provinz

Alles in allem wieder ein schönes Beispiel dafür, wie das Web 2.0 Menschen zusammenführt (auch Kommentar Nr. 12 beachten, denn hier schreibt Tichy selbst). Auf das Ergebnis der Vereinbarung bin ich jedenfalls gespannt.


SchönLinks aus der vergangenen Woche (weekly)

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Frank Rieger über die digitale Datensammlung

Am Wochenende druckte die FAZ auf der ersten Seite ihres Feuilletons einen Artikel von Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), ab: „Der Mensch wird zum Datensatz – Ein Echtzeit-Experiment

Worum es ihm geht: Immer mehr Daten werden über uns gesammelt, sowohl im staatlichen als auch privaten Bereich.

„Noch sind die verschiedenen Datenquellen einigermaßen getrennt. Das Wissen um Zugehörigkeit des Einzelnen zu den verschiedenen Schubladen, die seine Persönlichkeit aus algorithmischer Sicht ausmachen, befindet sich auf verschiedenen Computern, bei Behörden, bei Firmen [...]. Der Trend geht aber zur Konsolidierung, ohne dass die Kartellbehörden auch nur ahnen, was passiert.“

An die Stelle menschlicher Ermessensräume treten, so Rieger, formalisierte Datensammel-Algorithmen. Daher seine Forderung: die Daten-Algorithmen auf „Datendünger-Diät“ setzen und eine digitale Selbstverteidigungsoffensive starten, am besten auf Basis gesetzlicher Regelungen.

Eine ähnliche Stoßrichtung zeigt auch Riegers Eröffnungsvortrag „Here Be Dragons“ auf dem 26C3. Auf der Seite zur Keynote steht er (auch als Torrent) zum Download bereit. Zwischenzeitlich sind die Videos aber auch auf Youtube verfügbar 

(Hier nur der erste der insgesamt fünf Teile.)

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Thomas Schön 2009–2010

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