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Reeder 2.3 mit Readability-Support

Category : iPhone, Software

Seit einigen Tagen steht die iPhone-App Reeder in der Version 2.3 im iTunes-Store bereit. Eine neu hinzugekommene Funktion macht die App zur ersten Wahl unter der Vielzahl an Programmen, die sich auf dem iPhone mit dem Google-Reader synchronisieren: der Readability-Support.

Das Problem ist bekannt: Bei gekürzten Feeds (ja, ja, wer erinnert sich nicht an Basicthinking …) muss der Leser stets die Website im Reeder-eigenen Browser aufrufen, um den gesamten Artikel lesen zu können:

Einzelartikelansicht in Reeder Anzeige im Webbrowser von Reeder

In der neuen Version von Reeder findet sich oben rechts in der Einzelartikel-Ansicht der Button mit dem Readability-Symbol, mit dem die gesamte Website zwar geladen, aber so angezeigt wird, als ob der Feed den gesamten Inhalt ausliefern würde:

Vollständiger Text in Reeder dank Readability

Was geschieht hier? Der Inhalt der aufzurufenden Website wird im Hintergrund an den Dienst Readability gesendet. Readability, für das es auch eine empfehlenswerte Firefox- und eine Chrome-Erweiterung sowie ein Bookmarklet gibt, nimmt den Haupttext der Website und blendet alle „Nebeninhalte“ wie Navigationselemente oder Werbeblöcke aus. Der extrahierte Text wird dann zurück an die Reeder-App gesendet. Auch dieser Vorgang nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, läuft aber spürbar schneller als der herkömmliche Weg (Öffnen der gesamten Seite) ab.

Reeder ist für 2,39 € im App-Store erhältlich.

Nachtrag: Martin Weigert steht der  Integration des Dienstes auf netzwertig.com eher kritisch gegenüber („Reeder wagt den Tabubruch“), weil der Ansatz, sofern er auch bei anderen RSS-Readern Schule mache, am Ende sogar dazu führen könne, dass Websites ihre öffentliche RSS-Feeds ganz abschaffen.“ Ich stimme ihm nicht zu, denn das Hauptproblem in der ganzen Diskussion dürfte sicherlich die Frage der Werbeeinnahmen sein. Die Werbung aber (zusätzlich) im Feed auszuliefern ist ein Kinderspiel.

iOS 4.1 – es wird höchste Zeit

Category : iPhone

„Bald verfügbar“ – so wirbt Apple derzeit auf der Sonderseite zum iOS-Update auf 4.1.

Höchste Zeit, möchte man als Nutzer eines 3G sagen. Lifehacker zeigt, was gemeint ist:

Als Termin für die Veröffentlichung der Version 4.1 wird der kommende Mittwoch (8. September) genannt.

Update:

Und so geschah es auch (Link auf Alex).

Verbesserungen beim iPhone-Kalender im Zusammenspiel mit Google Calendar unter iOS 4

Category : iPhone

Als „Killer-Feature“ des neuen iOS 4 gilt weithin Multitasking. Aber auch im Detail hat sich einiges Nennenswertes getan. Übersichtsseiten gibt es genug im Netz, daher hier nur der Blick auf eine kleine aber sehr komfortable Verbesserung beim Kalender.

Ist der Sync zwischen dem iPhone und Google Calendar erst einmal eingerichtet, kann sich der Nutzer entspannt zurücklehnen, denn alle auf dem iPhone eingetragenen Termine sind über Googles Weboberfläche abrufbar; ebenso erscheinen alle Einträge im Google Calendar nach kurzer Zeit auf dem iPhone – und das selbst dann, wenn man mehrere Kalender verwaltet.

Im letztgenannten Fall aber war es bislang nicht möglich, ein Ereignis auf dem iPhone einem anderen Kalender zuzuweisen, es sei denn, es wurde zunächst in den Hauptkalender eingetragen.

Ein Beispiel: Ich nutze neben dem privaten einen Kalender, in dem „Sonstige Termine“ eingetragen sind. Termine, die nicht zwingend wahrgenommen werden müssen, die aber evtl. „mitgenommen“ werden können, wie etwa Theateraufführungen oder Konzerte.

iPhone-Kalender

Waren diese Termine bislang in Google im Kalender „Sonstige Termine“ eingetragen, so waren sie auf dem iPhone nicht mehr in den privaten Kalender zu verschieben. Die Option „Kalender“ in den Termindetails fehlte einfach.

In iOS 4 ist diese Problem behoben worden. Nun können die Zuweisungen über alle Kalender hinweg endlich durchgeführt werden:

1. Detailanzeige:

iPhone-Kalender

2. Auswahl des Kalenders:

iPhone-Kalender

Dennoch bleiben einige Desiderate:

  • Es sollte möglich sein, den Kalendern eigene Farben zuzuweisen, damit die Farben auf dem iPhone und in Google Calendar übereinstimmen. Nur mit viel Geduld kann über das geschickte Nacheinander-Abonnieren der Kalender in Google Sync das gewünschte Ergebnis erzielt werden.
  • Die Ladezeit des Kalenders unter iOS 4 ist auf einem 3G fast unzumutbar: Das Programm startet, zeigt dann die Einträge an, die Einträge verschwinden, werden nachgeladen und erscheinen erst dann wieder auf dem Bildschirm. War dies nicht zuvor anders?
  • Das Aufrufen eines einzigen Kalenders sollte einfacher möglich sein: nicht durch Abbestellen der vorhandenen, sondern durch gezieltes Aufrufen des gewünschten Kalenders (ähnlich dem Wechsel von Mailaccounts).

Fußball-WM für Unterwegs – iPhone-App „Sport1“

Category : iPhone

Die Fähnchen an den Autos künden es: Es ist wieder Fußball-Weltmeisterschaft. Nachdem der Hype um Handy-TV per DVB-H bekanntermaßen zum Flop wurde, eröffnen die Smartphones mit Quasi-Standleitung zum Internet neue Möglichkeiten.

Die Informationsbeschaffung ist besonders mit dem iPhone in der Tasche nicht mehr schwierig. Für die Fußball-WM hier ein besonderer Tipp: die Sport1-App aus dem Hause Kupferwerk. Was dieses Programm gegenüber anderen auszeichnet ist das Feature, verschiedene Spielereignisse (Toralarm, Auswechslungen, Gelbe/Rote Karte, Spielende) über den Push-Service von Apple kostenlos auf dem Homescreen anzuzeigen.

Die Latenz beträgt beim Push-Service etwa eine Minute – durchaus vertretbar.

Einen größeren Funktionsumfang (allerdings ohne Push-Funktionalität) bietet die App iLiga SA.

Zurück am Berg Sinai – mit dem dritten Tablet?

Category : iPhone

Heute beginnt die Auslieferung des iPads in Deutschland …

iPad-Start in Deutschland Geek And Pokevia geekandpoke

Android auf dem iPhone

Category : iPhone

Planetbeing, Mitglied des iPhone DevTeams, hat – durch wahre Fleißarbeit – Android auf ein iPhone gebracht. Die nötigen Dateien stellt er auf seinem Blog „Linux on the iPhone“ bereit.

Wie geht es weiter? Dazu planetbeing:

„It should be pretty simple to port forward to the iPhone 3G. The 3GS will take more work. Hopefully with all this groundwork laid out, we can make Android a real alternative or supplement for iPhone users. Maybe we can finally get Flash. ;)

Beeindruckend …

Infos auch bei iphone-notes.de, aptgetupdate.de und der linux-community.de.

The Real Apple Fan …

Category : Allgemein, iPhone

Geek and Poke The real Apple Fan

Quelle (cc-by-nd 2.0):
Geek And Poke

Kirchenorgel per iPhone steuern

Category : iPhone, Orgel

Im folgenden Video scheinen zu viele Situationen gestellt, und ich habe meine Zweifel, ob die Orgel hier wirklich per iPhone gesteuert wird.

Zur Skepsis veranlassen mich v. a. die falschen Töne. Bei 1:03 erklingt ein „f“ – allerdings ist die Taste „e“ gedrückt. Gleiches fällt auch im hinteren Teil des Videos auf: bei 1:41 wird ein „g“ gedrückt, es erklingt allerdings ein „fis“. Den unechten Orgelklang will ich mal nicht als Beweis anführen; Markus vom Blog iPhone News bezeichnet das Instrument als „elektronische Orgel“.

Ob echt oder unecht, die Jungs (gelangweilte Firmlinge?) hatten auf jeden Fall eine gute Idee.

Dennoch dürfte es nicht unmöglich sein, eine echte Pfeifenorgel per iPhone zu steuern. Große und moderne Orgeln sind teilweise mit einer MIDI-Schnittstelle ausgestattet, sofern die Übertragung von der Taste hin zum Pfeifenventil nicht (nur) mechanisch, sondern auch elektrisch (mit Elektromagnet unter dem Pfeifenventil) erfolgt. In der Praxis hat das für den Organisten der Vorteil, zum Kontrollieren des eigenen Übens Orgelstücke einzuspielen, um sie danach von einem anderen Ort im Kirchenraum abzuhören. Sobald aber einmal die Möglichkeit besteht, ein MIDI-Signal einzuspeisen, ist es im Grunde genommen unerheblich, welches Instrument angesteuert wird.

Wer als Organist also über die ensprechende Orgel und die nötigen Kenntnisse im Programmierbereich verfügt, dürfte ruhige Weihnachtstage verbringen …

Update 2009-12-16:

Auch Matthias vom iphone-blog.ch ist skeptisch, allerdings aus technischen Gründen.

Aiff-Dateien in mp3-Dateien konvertieren

Category : iPhone, Software

Das Konvertieren von Mediendateien ist häufig kein leichtes Unterfangen. Schon gar nicht, wenn man dafür kein Geld ausgeben will.

Konkret stellte sich das Problem beim Konvertieren von aiff-Dateien, die die hervorragende iPhone-App „Rekorder“ als Standardformat festgelegt hat. Die ein oder andere Audionotiz sollte archiviert werden, und zwar in einem Format, das sich auch in einigen Jahren noch ohne größere Probleme öffnen lassen sollte: mp3.

Unter Windows gibt es eine große Zahl an Konvertern, wobei die Websites, auf denen sie beworben werden, kein gutes Gefühl hinterlassen. Mehr als zwanzig Euro für ein Tool auszugeben, das nur wenige Male pro Jahr benutzt wird, schien dann auch nicht vernünftig.

Ein erster Lichtblick: Konvertieren mit iTunes. Für einen Linux-Anwender liegen die Nachteile auf der Hand, auch wenn er als iPhone-Besitzer hin und wieder sein unfreies Betriebssystem starten wird.

Dann – irgendwo in den Tiefen des Netzes – die Lösung: Audacity! Audacity ist ein Open-Source-Programm, das als Audiorecorder zwar nicht an die Fähigkeiten der großen und damit auch teuren Programme herankommt, das sich dem semiprofessionellen Anwender aber als gute Alternative anbietet. Es ist nicht nur kostenfrei, sondern auch für Windows-, Mac- und Linuxsysteme zu haben. Wer sich als Windows-User keine Änderungen im System einfangen will, der kann die portable Version im gleichen Funktionsumfang benutzen.

Wie also mit Audacity aiff-Dateien in das Format mp3 konvertieren?

1. Audacitiy herunterladen. Unter Ubuntu kann das Programm auf einfachem Weg über die Pakteverwaltung hinzugefügt werden.

2. Download des LAME-Encoders. Dieser ist aus Patentgründen nicht in Audacity enthalten.

3. Ist Audacity installiert und gestartet, kann die aiff-Datei wie jede andere Datei geöffnet werden:

4. Anschließend wird die Datei im Format mp3 exportiert (Datei >> Exportieren als mp3). Hier ist nötig, dass zuvor das LAME-Plugin installiert worden ist.

Aiff-Dateien in mp3-Dateien konvertieren

Aiff-Dateien in mp3-Dateien konvertieren

Not macht erfinderisch – iPhone-App Email ’n Walk

Category : iPhone

Wenn das mal keine einfallsreiche Erfindung ist: ein „durchsichtiges“ E-Mail-Programm für das iPhone mit Namen „Email ’n Walk“. Das Prinzip ist einfach: Die rückseitig eingebaute Kamera zeigt dem fleißigen Tipper von E-Mails, was in dem verdeckten Bereich vor ihm passiert.

Wie brauchbar die App im Alltag ist oder ob der Blick nicht doch am Hintergrund statt auf dem Text kleben bleibt, sei mal dahingestellt – kreativ ist es allemal, was die Macher von Phase2 Media programmiert haben.

iTunes-Link (via fscklog)