Verbesserungen beim iPhone-Kalender im Zusammenspiel... Als „Killer-Feature“ des neuen iOS 4 gilt weithin Multitasking. Aber auch im Detail hat sich einiges Nennenswertes getan. Übersichtsseiten gibt es genug im Netz, daher hier nur der Blick auf eine...
Neu im Podcatcher: Geek-Week – Nothing But Tech Die Suche nach qualitativ hochwertigen Technik-Podcasts endet häufig im Medienarchiv der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Nicht verwunderlich, denn Sendungen, die ohnehin ausgestrahlt werden,...
Vatikan stellt Acta Sanctae Sedis und Acta Apostolicae... Die „Acta Sanctae Sedis“ (ASS) und die „Acta Apostolicae Sedis“ (AAS) stehen ab heute als pdf-Dokumente auf der Website des Vatikan zum Download bereit.
Das Presseamt des Heiligen Stuhls vermeldet...
TeX Live 2009 in Ubuntu 9.10 mit biblatex installieren LaTeX-User dürften an der aktuellen Ubuntu-Version 9.10 zunächst keine recht Freude haben. Denn die Installation des Textverarbeitungsprogramms TeX Live über die Paketverwaltung bringt lediglich die...
Linux: Benutzerberechtigungen in der /etc/sudoers festlegen
Ghacks.net hat vor einigen Tagen in einem kurzen Post beschrieben, wie unter Linux auf einfache Weise Benutzerberechtigungen in der /etc/sudoers bearbeitet werden können. Zwar ist auch eine GUI vorhanden,...
Am 31. Mai 2010 erklärte Bundespräsident Horst Köhler seinen Rücktritt. In einer kurzen Erklärung erläutert er die Gründe: Seine Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai seien auf heftige Kritik gestoßen. Es entstehe der Eindruck, dass er Einsätze der Bundeswehr befürworte, die vom Grundgesetz nicht gedeckt seien. Letztlich lasse die Kritik „den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen“.
In der Netzgemeinde hat sich zwischenzeitlich bei vielen Vertretern eine bemerkenswerte Auffassung durchgesetzt: Der Rücktritt von Bundespräsident Köhler hänge ganz wesentlich mit der Rolle und der Macht des neuen Mediums Internet zusammen. Die Blogger haben Köhler gestürzt – so eine These, die im Raum steht. Nachdem nämlich Deutschlandradio Kultur am 22. Mai 2010, einem Samstagmorgen, das umstrittene Interview gesendet hatte, waren es nicht die großen traditionellen Medien und Meinungsmacher, die das Thema am Laufen hielten; es waren Blogs. Zunächst Unpolitik, dann einige Tage später Beim Wort genommen.
Wie ist die Rolle der Blogger in diesem Zusammenhang zu bewerten? Ist ihre Macht im Internet wirklich so groß, um solche Ereignisse anzustoßen? Es sind diese Fragen, die Philip Banse im Medienradio unter dem Thema „Die Blogger und der BuPrä“ mit Robin Meyer-Lucht von Carta.info und Martin Oetting von der trnd.ag diskutiert.
Die Suche nach qualitativ hochwertigen Technik-Podcasts endet häufig im Medienarchiv der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Nicht verwunderlich, denn Sendungen, die ohnehin ausgestrahlt werden, können ohne großen Aufwand auch als Podcast bereitgestellt werden.
Nun sind diese Sender jedoch einem Massenpublikum verpflichtet. Technische Einzelheiten werden leider häufig vernachlässigt und nicht behandelt – schließlich möchte man die Masse der Hörer nicht vergraulen (Letzteres übrigens ein Phänomen, das im Laufe der Jahre beim Chaosradio immer mehr zugenommen hat.)
Im Bereich der privaten Produktionen gibt es leider nur wenige Personen, die sich die Mühen eines eigenen, regelmäßig erscheinenden Podcasts machen.
Umso erfreulicher ist, dass sich mit Geek-Week ein neuer Podcast im Bereich Tech-Talk zu etablieren scheint. Macher sind Frederic Lardinois aus Amerika (Journalist, arbeitet für readwriteweb.com) und Marcus Schuler aus Deutschland (Journalist beim Bayerischen Rundfunk), Kennern der Szene keine Unbekannten.
Die beiden sprechen über Themen aus dem Web 2.0 und über Technologietrends. Regelmäßig haben sie interessante Interviewpartner am Tisch und in der Leitung. Wer die Sendung hört, wird keinen Überblick über das aktuelle Geschehen bekommen, aber er erfährt Details, die anderswo unter den Tisch fallen. Die vergangene Folge wurde etwa bei der Web 2.0 Expo aufgezeichnet. Acht Folgen sind seit März erschienen und die Veröffentlichungsfrequenz lässt auf weitere Sendungen hoffen.
Tim und Philip vom Bundesradio haben wieder eine Sendung veröffentlicht, die ich an dieser Stelle gerne weiterempfehle. „Das Gesundheitssystem“ war Thema und die Kommentare sprechen eine eindeutige Sprache: diese Ausgabe gehört sicherlich zu den besten.
Dr. Stefan Etgeton vom Verbraucherzentrale Bundesverband gibt mit einfachen Worten und auf sympathische Weise einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem.
Hier und hier gab es schon den Hinweis auf die ersten beiden Staffeln der Blogger-Interviews von Philip Banse. Aus Staffel #3 empfehle ich die beiden folgenden Videos:
Felix von Leitner (Fefe)
name="dctp-teaser" marginwidth="0" marginheight="0">
Ein Jahr ist seit diesem schrecklichen Ereignis vergangen, das zwei Menschen das Leben kostete. 90 Prozent der im Archiv vorhandenen Dokumente wurden verschüttet. Es begann die Zeit der kriminalistischen Untersuchungen und der Schadensbegrenzung in Bezug auf die Sammlung. Noch sind keine abschließenden Erkenntnisse gewonnen. Bis sich die Stadt und das Kölner Stadtarchiv vom Unglück erholt hat dürften noch Jahre vergehen.
Das neue „ARD radiofeature“ und „Deutschlandfunk Hintergrund“ haben anlässlich des Jahrestages zwei hörenswerte Dokumentationen gesende – es könnten auch Kriminalhörspiele sein.
ARD radiofeature: Der Einsturz zu Köln – Von Peter Meisenberg
Ende Februar hatte ich bereits auf die Interviewreihe von Philip Banse mit bekannten deutschen Bloggern hingewiesen. Inzwischen habe ich die zweite Staffel angeschaut und kann auch diese empfehlen.
Blogger sind Journalisten. Sagen die einen. Blogger sind Möchtegern-Journalisten. Sagen die anderen. Blogger werden die traditionellen Medien revolutionieren. Sagen wieder andere.
Und was sagen die Blogger selbst über sich? Philip Banse, ein nicht Unbekannter im Web 2.0, veröffentlicht derzeit für dctp.tv in unregelmäßiger Folge Interviews mit Bloggern aus der deutschsprachigen Szene.
Auf die interessantesten Gespräche werde ich hier im Blog nach und nach verweisen. Die Videos aus Folge #1 können als m4v per torrent heruntergeladen werden.
Man mag es kaum glauben, aber Tim Pritlove hat sich wieder einem neuem Projekt zugewandt und die ersten Ergebnisse sind wieder zu empfehlen. „Bundesradio“ nennt sich der neue Podcast, den Tim seit Kurzem zusammen mit Philip Banse in das Netz hinein sendet.
Das Konzept ist so einfach wie genial: Warum Politik nicht einmal aus der Nähe betrachten und den politischen Alltag in Berlin darstellen? Der schnelllebigen und oberflächlichen Berichterstattung wollen die beiden entgegenstehen, indem sie sich Zeit für Themen nehmen, über die in den Medien sonst kaum berichtet wird. Themen aber, anhand derer politisches Handeln verständlich wird. Ihre Motivation ist in der Rubrik „Hintergrund“ auf ihrem Blog nachzulesen.
Bundesradio ist derzeit nicht mehr als eine Idee, auch wenn bereits drei Folgen produziert worden sind. Tim und Philip sind auf Sponsoren angewiesen, die ihnen ermöglichen, das Projekt in die Zukunft hinein fortzuführen.
Pressesprecher sind längst nicht mehr das einzige Sprachrohr eines Unternehmes oder einer Institution. Die Möglichkeiten, die das Internet bieten, scheinen häufig die offiziellen Kommunikationswege zu unterlaufen. Aber gerade das kann kann eine Chance für Mitarbeiter und Führungskräfte sein. Die Grenzen zwischen privater und beruflicher digitaler Identität werden in Zukunft – so eine der Thesen dieses Podcasts – immer weniger abgegrenzt sein.
Zu Gast beim „Social Media PReview“ sind in der Sendung vom 8. September 2009 Mike Schnoor (Head of Public Relations & Corporate Communications bei der sevenload GmbH) und Sachar Kriwoj (Head of Public Relations bei der scoyo GmbH). Beide gehen im Roundtable Interview mit Timo Lommatzsch u. a. der Frage nach, wie, wie Social Media den Job als Unternehmenssprecher verändert hat oder wie man Social Media in die Unternehmenskommunikation integrieren kann.
Auf diese Sendung haben viele Hörer schon lange gewartet. Nun ist es endlich geschehen: Tim redet im Chaosradio Express Folge 127 über TeX und LaTeX, nach Meinung der Fachleute einem der besten Textsatzsysteme.
Sein Gesprächspartner ist Joachim Schrod. Schrod gilt als guter Kenner der Szene und ist einer der Mitbegründer der „Deutschsprachigen Anwendervereinigung für TeX e. V (DANTE)“. Er erklärt sehr schön, was es mit TeX und LaTeX auf sich hat und welche Anwendungsmöglichkeiten sich bieten. Den Einstieg über die Geschichte halte ich für sehr gelungen. Im Blog von Chaosradio Express besteht die Möglichkeit, Kommentare zur Sendung zu hinterlassen – wovon inzwischen reichlich Gebrauch gemacht worden ist.
Der Wunsch, ein Buch digital in perfektem Satz zu publizieren hat Donald Knuth Ende der Siebziger Jahre dazu bewegt, ein Satzprogramm zu erschaffen, dass auch Jahrzehnte nach seiner Fertigstellung noch das Nonplusultra des digitalen Schriftsatzes darstellt. In der Folge ist um diesen „Satzkernel“ herum eine mächtige Infrastruktur von Makropaketen und sonstigen Hilfsmitteln entstanden, die TeX zu einem mächtigen Werkzeugen machen. Im Gespräch mit Tim Pritlove erzählt Joachim Schrod über den historischen Ursprung von TeX und seinen technischen Aufbau. Zur Sprache kommen unter anderem die Person Donald Knuth und sein Perfektionismus, das Prinzip der TeX-Makrosprache, warum digitale Gummibänder der Schlüssel zum Schriftsatz sind, TeX und Schriftarten, die Funktionalität von LaTeX, sonstige TeX-Werkzeuge und Editoren und Stammtische und Konferenzen.