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The Real Apple Fan ...

The Real Apple Fan Doesn't Need Flash – Geek And Poke

Quelle (cc-by-nd 2.0):
Geek And Poke

Kirchenorgel per iPhone steuern

Im folgenden Video scheinen zu viele Situationen gestellt, und ich habe meine Zweifel, ob die Orgel hier wirklich per iPhone gesteuert wird.

Zur Skepsis veranlassen mich v. a. die falschen Töne. Bei 1:03 erklingt ein „f“ – allerdings ist die Taste „e“ gedrückt. Gleiches fällt auch im hinteren Teil des Videos auf: bei 1:41 wird ein „g“ gedrückt, es erklingt allerdings ein „fis“. Den unechten Orgelklang will ich mal nicht als Beweis anführen; Markus vom Blog iPhone News bezeichnet das Instrument als „elektronische Orgel“. 

Ob echt oder unecht, die Jungs (gelangweilte Firmlinge?) hatten auf jeden Fall eine gute Idee.

Dennoch dürfte es nicht unmöglich sein, eine echte Pfeifenorgel per iPhone zu steuern. Große und moderne Orgeln sind teilweise mit einer MIDI-Schnittstelle ausgestattet, sofern die Übertragung von der Taste hin zum Pfeifenventil nicht (nur) mechanisch, sondern auch elektrisch (mit Elektromagnet unter dem Pfeifenventil) erfolgt. In der Praxis hat das für den Organisten der Vorteil, zum Kontrollieren des eigenen Übens Orgelstücke einzuspielen, um sie danach von einem anderen Ort im Kirchenraum abzuhören. Sobald aber einmal die Möglichkeit besteht, ein MIDI-Signal einzuspeisen, ist es im Grunde genommen unerheblich, welches Instrument angesteuert wird.

Wer als Organist also über die ensprechende Orgel und die nötigen Kenntnisse im Programmierbereich verfügt, dürfte ruhige Weihnachtstage verbringen ...

 

Update 2009-12-16:

Auch Matthias vom iphone-blog.ch ist skeptisch, allerdings aus technischen Gründen.

Aiff-Dateien in mp3-Dateien konvertieren

Das Konvertieren von Mediendateien ist häufig kein leichtes Unterfangen. Schon gar nicht, wenn man dafür kein Geld ausgeben will.

Konkret stellte sich das Problem beim Konvertieren von aiff-Dateien, die die hervorragende iPhone-App „Rekorder“ als Standardformat festgelegt hat. Die ein oder andere Audionotiz sollte archiviert werden, und zwar in einem Format, das sich auch in einigen Jahren noch ohne größere Probleme öffnen lassen sollte: mp3.

Unter Windows gibt es eine große Zahl an Konvertern, wobei die Websites, auf denen sie beworben werden, kein gutes Gefühl hinterlassen. Mehr als zwanzig Euro für ein Tool auszugeben, das nur wenige Male pro Jahr benutzt wird, schien dann auch nicht vernünftig.

Ein erster Lichtblick: Konvertieren mit iTunes. Für einen Linux-Anwender liegen die Nachteile auf der Hand, auch wenn er als iPhone-Besitzer hin und wieder sein unfreies Betriebssystem starten wird.

Dann - irgendwo in den Tiefen des Netzes - die Lösung: Audacity! Audacity ist ein Open-Source-Programm, das als Audiorecorder zwar nicht an die Fähigkeiten der großen und damit auch teuren Programme herankommt, das sich dem semiprofessionellen Anwender aber als gute Alternative anbietet. Es ist nicht nur kostenfrei, sondern auch für Windows-, Mac- und Linuxsysteme zu haben. Wer sich als Windows-User keine Änderungen im System einfangen will, der kann die portable Version im gleichen Funktionsumfang benutzen.

Wie also mit Audacity aiff-Dateien in das Format mp3 konvertieren?

1. Audacitiy herunterladen. Unter Ubuntu kann das Programm auf einfachem Weg über die Pakteverwaltung hinzugefügt werden.

2. Download des LAME-Encoders. Dieser ist aus Patentgründen nicht in Audacity enthalten.

3. Ist Audacity installiert und gestartet, kann die aiff-Datei wie jede andere Datei geöffnet werden:

4. Anschließend wird die Datei im Format mp3 exportiert (Datei >> Exportieren als mp3). Hier ist nötig, dass zuvor das LAME-Plugin installiert worden ist.

5. Danach wird die Datei von Audacity im neuen Format gespeichert.

 

 

 


 

Not macht erfinderisch – iPhone-App Email ’n Walk

Wenn das mal keine einfallsreiche Erfindung ist: ein „durchsichtiges“ E-Mail-Programm für das iPhone mit Namen „Email ’n Walk“. Das Prinzip ist einfach: Die rückseitig eingebaute Kamera zeigt dem fleißigen Tipper von E-Mails, was in dem verdeckten Bereich vor ihm passiert.

Wie brauchbar die App im Alltag ist oder ob der Blick nicht doch am Hintergrund statt auf dem Text kleben bleibt, sei mal dahingestellt – kreativ ist es allemal, was die Macher von Phase2 Media programmiert haben.

iTunes-Affiliate-Link (via fscklog)

Thomas Schön 2009–2010

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