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	<title>SchönSchriften &#187; Politik</title>
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		<title>Parlamentarische Reden von Abgeordneten per RSS-Feeds</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 16:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn der Service schon länger existiert, so ist er doch eines Hinweises wert: Der Internet-Auftritt des Deutschen Bundestages bietet für jeden Abgeordneten einen RSS-Feed an, der seine Reden enthält. Auf besonders einfache Art und Weise bleibt man so über die parlamentarische Arbeit etwa des eigenen Wahlkreisvertreters auf dem Laufenden. Ein guter Service für alle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2011/10/2011-10-rss-feed-mdb.jpg"><img class="size-full wp-image-678 alignleft" title="2011-10-rss-feed-mdb" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2011/10/2011-10-rss-feed-mdb.jpg" alt="RSS-Feeds von Bundestagsabgeordneten" width="282" height="221" /></a>Auch wenn der Service schon <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/27656985_kw44_rss_reden/index.html">länger</a> existiert, so ist er doch eines Hinweises wert:</p>
<p>Der Internet-Auftritt des Deutschen Bundestages bietet für jeden Abgeordneten einen RSS-Feed an, der seine Reden enthält. Auf besonders einfache Art und Weise bleibt man so über die parlamentarische Arbeit etwa des eigenen Wahlkreisvertreters auf dem Laufenden. Ein guter Service für alle, die das Netz ohnehin als Ort politischer Meinungsbildung nutzen.</p>
<p>Die Website des Bundestages weist in der Kategorie „<a href="http://www.bundestag.de/service/rss/index.html">RSS-Dienste</a>“ auf diesen Service leider nicht eigens hin. Abonniert werden kann der Feed auf der jeweiligen <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp">Profilseite</a> des Politikers (rechte Spalte).</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Neusprech-Blog</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 18:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der letzten Ausgaben des Alternativlos-Pocasts ist Anlass, hier einmal auf das lesenswerte Blog Neusprech.org hinzuweisen. Macher der Seite sind Martin Haase, Professor für Linguistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und Kai Biermann, Journalist bei Zeit Online. Seit einem Jahr schreiben beide über die alltägliche Vernebelung von Tatsachen durch geschickten Gebrauch der deutschen Sprache. Der Begriff  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-neusprech.jpg"><img class="size-full wp-image-569 alignleft" title="2011-03-neusprech" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-neusprech.jpg" alt="" width="178" height="78" /></a>Eine der letzten  Ausgaben des <a href="http://alternativlos.org/12/">Alternativlos</a>-Pocasts ist Anlass, hier einmal auf das lesenswerte Blog <a href="http://neusprech.org/">Neusprech.org</a> hinzuweisen.</p>
<p>Macher der Seite sind <a href="http://www.martinhaase.de/einstieg.html">Martin Haase</a>, Professor für Linguistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und Kai Biermann, Journalist bei Zeit Online. Seit einem Jahr schreiben beide über die alltägliche Vernebelung von Tatsachen durch geschickten Gebrauch der deutschen Sprache. Der Begriff  „Neusprech“ geht dabei auf den Roman „1984“ von George Orwell zurück und bezeichnet dort die stark vereinfachte und in ihrer Bedeutung eingeschränkte Sprache, die dem Überwachungsstaat das Werkzeug an die Hand gibt, politische Ereignisse so positiv wie möglich darzustellen. Wahrscheinlich hat Orwell unter dem Einfluss des deutschen Autoren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Klemperer">Victor Klemperer</a> gestanden, der <strong></strong>in seinem „LTI – Notizbuch eines Philologen“ (<strong>L</strong>ingua <strong>T</strong>ertii <strong>I</strong>mperii: Sprache des Dritten Reiches) den „Neusprech“ eben seiner Zeit aufgedeckt hatte. Manche Begriffe, die in der Zeit des Nationalsozialismus geprägt wurden, haben sich bis heute erhalten, ohne dass sie ihren Ursprung zu erkennen geben, etwa „Staatsakt“ oder „Dachorganisation“.</p>
<p>Zurück in die Gegenwart: Man muss nicht hinter allen Positionen stehen, die das  Blog Neusprech.org bezieht, aber man sollte sein Angebot nicht abschlagen, mit ihm die eigenen Sinne zu schärfen.  Alltägliche  Begriffe wie „<a href="http://neusprech.org/leistungsschutzrecht/">Leistungsschutzrecht</a>“, „<a href="http://neusprech.org/studienbeitraege/">Studienbeiträge</a>“ oder „<a href="http://neusprech.org/depublizieren/">depublizieren</a>“ werden von einer anderen, nachdenkenswerten Seite beleuchtet.</p>
<p>Wer mehr von Martin und schönen Wörtern erfahren möchte, dem sei sein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b_MW1KacUUU">Vortrag</a> auf dem 25c3 oder die oben erwähnte Alternativlos-Folge empfohlen.</p>
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		<title>Hörtipp: Medienradio 024 – Die Blogger und der Bundespräsident</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2010/06/hoertipp-medienradio-024-die-blogger-und-der-bundespraesident/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 17:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Mai 2010 erklärte Bundespräsident Horst Köhler seinen Rücktritt. In einer kurzen Erklärung erläutert er die Gründe: Seine  Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai seien auf heftige Kritik gestoßen. Es entstehe der Eindruck, dass er Einsätze der Bundeswehr befürworte, die vom Grundgesetz nicht gedeckt seien. Letztlich lasse die Kritik „den notwendigen Respekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Mai 2010 erklärte Bundespräsident Horst Köhler seinen Rücktritt. In einer kurzen <a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.664352/Erklaerung-von-Bundespraesiden.htm">Erklärung</a> erläutert er die Gründe: Seine  Äußerungen zu Auslandseinsätzen  der Bundeswehr am 22. Mai seien auf heftige Kritik gestoßen. Es entstehe  der Eindruck, dass er Einsätze der Bundeswehr befürworte, die vom  Grundgesetz nicht gedeckt seien. Letztlich lasse die Kritik „den  notwendigen Respekt für mein Amt vermissen“.</p>
<p>In der Netzgemeinde hat sich zwischenzeitlich bei vielen Vertretern  eine bemerkenswerte Auffassung durchgesetzt: Der Rücktritt von  Bundespräsident Köhler hänge ganz wesentlich mit der Rolle und der Macht  des neuen Mediums Internet zusammen. Die Blogger haben Köhler gestürzt –  so eine These, die im Raum steht. Nachdem nämlich Deutschlandradio  Kultur am 22. Mai 2010, einem Samstagmorgen, das umstrittene Interview  gesendet hatte, waren es nicht die großen traditionellen Medien und  Meinungsmacher, die das Thema am Laufen hielten; es waren Blogs.  Zunächst <a href="http://www.unpolitik.de/2010/05/22/unser-volk-braucht-markt/">Unpolitik</a>, dann einige Tage später <a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/05/25/horst-kohler-und-der-krieg-fur-arbeit-und-einkommen/">Beim Wort genommen</a>.</p>
<p>Wie ist die Rolle der Blogger in diesem Zusammenhang zu bewerten? Ist  ihre Macht im Internet wirklich so groß, um solche Ereignisse  anzustoßen? Es sind diese Fragen, die Philip Banse im Medienradio unter  dem Thema „<a href="http://medienradio.org/mr/mr024-die-blogger-und-der-bupra/trackback/">Die Blogger und der BuPrä</a>“ mit <a href="http://twitter.com/romelu">Robin Meyer-Lucht</a> von <a href="http://carta.info/">Carta.info</a> und <a href="http://twitter.com/oetting">Martin Oetting</a> von der <a href="http://trnd.ag/">trnd.ag</a> diskutiert.</p>
<p>Download der mp3-Datei beim <a href="http://medienradio.org/audio/100606_MR024_Blogger_BuPrae.mp3">Medienradio</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="523" height="29" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="audioUrl=http://medienradio.org/audio/100606_MR024_Blogger_BuPrae.mp3" /><param name="src" value="file:///home/ts/Desktop/Dropbox/2010-07-26%20Blog%20Sch%C3%B6nschriften%20auf%20Drupal/Seiten%20als%20html/01%20Sch%C3%B6nSchriften%20%7C%20Die%20Welt%20ist%20Sch%C3%B6n%20%E2%80%93%20Ein%20privates%20Blog%20von%20Thomas%20Sch%C3%B6n-Dateien/3523697345-audio-player.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="523" height="29" src="file:///home/ts/Desktop/Dropbox/2010-07-26%20Blog%20Sch%C3%B6nschriften%20auf%20Drupal/Seiten%20als%20html/01%20Sch%C3%B6nSchriften%20%7C%20Die%20Welt%20ist%20Sch%C3%B6n%20%E2%80%93%20Ein%20privates%20Blog%20von%20Thomas%20Sch%C3%B6n-Dateien/3523697345-audio-player.swf" flashvars="audioUrl=http://medienradio.org/audio/100606_MR024_Blogger_BuPrae.mp3"></embed></object></p>
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		<title>„Creative Commons” &#8211; erklärt vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/11/creative-commons-erklaert-vom-wissenschaftlichen-dienst-des-deutschen-bundestages/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages sind nach eigener Aussage Unterstützer der Abgeordneten bei ihrer politischen Arbeit in Parlament und Wahlkreis. Sie liefern Fachinformationen, Analysen und gutachterliche Stellungnahmen. Auf meist zwei Seiten werden in aller Kürze aktuelle Fragen beantwortet und ein Überblick über die Thematik gegeben. In der Rubrik „Der Aktuelle Begriff“ wurde am 16. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/cc-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-158" title="cc-logo" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/cc-logo.png" alt="" width="200" height="48" /></a>Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages sind <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/">nach eigener Aussage</a> Unterstützer der Abgeordneten bei ihrer politischen Arbeit in Parlament  und Wahlkreis. Sie liefern Fachinformationen, Analysen und  gutachterliche Stellungnahmen.</p>
<p>Auf meist zwei Seiten werden in aller Kürze aktuelle  Fragen beantwortet und ein Überblick über die Thematik gegeben. In der  Rubrik „Der Aktuelle Begriff“ wurde am 16. November 2009 die <a href="http://creativecommons.org/">Creative-Commons</a>-Lizenz <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2009/creative_commons.pdf">erklärt</a>.</p>
<p>Wer sich im Netz bewegt, der dürfte nach dem Lesen  keine neuen Erkenntnisse haben. Dennoch eignen sich solche Texte gut,  die Creative Commons bekannter zu machen. Zahlreiche Künstler  veröffentlichen ihre Werke unter ihr und auch in der Blogosphäre findet  sie immer mehr Anhänger.</p>
<p>Die Analysen und Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes werden übrigens komfortabel als <a href="http://www.bundestag.de/service/rss/Bundestag_WD.rss">RSS-Feed</a> zur Verfügung gestellt. Es muss ja nicht gerade eine Abhandlung über <a title="Lärmschutz bei Sportanlagen, Kindertagesstätten und Spielplätzen - Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern nach der Föderalismusreform I, pdf, 145 KB Link (öffnet neues Fenster)" href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2009/laermschutz.pdf" target="_blank">Lärmschutz  bei Sportanlagen, Kindertagesstätten und Spielplätzen &#8211;  Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern nach der  Föderalismusreform</a> sein, die einen interessiert. Das ein oder andere lesenswerte Dokument taucht aber immer einmal dort auf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ist es in der deutschen Blogosphere nach der Bundestagswahl 2009 so still?</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/09/warum-ist-es-in-der-deutschen-blogosphere-nach-der-bundestagswahl-2009-so-still/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 17:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Tage nach der Bundestagswahl (um genau zu sein: heute, am 29. September 2009) ist es in der deutschen Blogsphere noch relativ ruhig. Orientiert an den Deutschen Blogcharts Ausgabe 38/2009 hier ein kurzer Blick auf den gegenwärtigen Stand: Netzpolitik.org: Zweieinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale hat Markus einen Beitrag mit dem Titel Klare Fronten: Schwarz-Gelb verfasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Einige Tage nach der Bundestagswahl (um  genau zu sein: heute, am 29. September 2009) ist es in der deutschen  Blogsphere noch relativ ruhig. Orientiert an den Deutschen Blogcharts  Ausgabe 38/2009 hier ein kurzer Blick auf den gegenwärtigen Stand:<a href="http://www.netzpolitik.org/2009/klare-fronten-schwarz-gelb/"><br />
</a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2009/klare-fronten-schwarz-gelb/">Netzpolitik.org:</a> Zweieinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale hat Markus einen Beitrag mit dem Titel <a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2009/klare-fronten-schwarz-gelb/">Klare Fronten: Schwarz-Gelb</a> verfasst und meint, dass mit Schwarz-Gelb Debatten und Argumente auf  den Tisch kommen, die es so unter einer Großen Koalition nicht gegeben  hätte (Netzneutralität, Telcos vs. Verbraucher,  Überwachungsgesetze). Nur am Rande sei der Reinfall vieler Medien  auf den <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/muentefering-ruecktritt-auf-twitter/">Twitter-Account</a> Münteferings erwähnt.</li>
<li><a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblick.com</a>: Auf Spreeblick wird noch am Wahlabend <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/27/bundestagswahl-2009-deutschland-wird-schwarzgelb/">Ursachenforschung</a> betrieben und auf zwei Youtube-Vides mit Westerwelles Verhältnis zur <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/28/der-aufschwung-ist-da/">englischen Sprache</a> <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/29/wir-sind-hier-in-deutschland/">verlinkt</a>. Johnny setzt seine politische Hoffnung übrigens auf <a title="Permanent Link to Sabine Leutheusser-Schnarrenberger" rel="bookmark" href="http://www.spreeblick.com/2009/09/29/sabine-leutheusser-schnarrenberger/">Sabine Leutheusser-Schnarrenberger</a> und ihr Verhältnis zu den Grundrechten.</li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Basicthinking.de</a>: Das Blog Basicthinking, bekannt durch eine Vielzahl an Beitragsthemen, macht <a title="Permanent Link to Piraten, Nichtwähler, Twitter: Einige Anmerkungen zur Wahl" rel="bookmark" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/28/piraten-nichtwaehler-twitter-einige-anmerkungen-zur-wahl/">einige Anmerkungen zur Wahl</a>,  zollt der Piratenpartei (900.000 Stimmen) Respekt, beklagt die  mangelnde Wahlbeteiligung und ruft zum vernünftigen Umgang mit Twitter  auf.</li>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/">Stefan Niggemeier</a> und <a href="http://www.nerdcore.de/wp/">Nerdcore.de</a>: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/weiter-gehts/">Niggemeier</a> und <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/09/27/merkelizer/">Nerdcore</a> liefern uns den Merkelizer, gehen ansonsten aber nicht auf politische Inhalte ein.</li>
<li><a href="http://www.saschalobo.com/">Sascha Lobo</a> gibt kund, dass er die SPD <a href="http://saschalobo.com/2009/09/27/ich-habe-spd-gewahlt/">gewählt</a> hat und wundert sich über die zu <a href="http://saschalobo.com/2009/09/27/lange-landeswahlleitung-vorabveroffentlichung-der-bundestagswahlergebnisse-in-bremen/">frühe</a> <a href="http://saschalobo.com/2009/09/27/wahlergebnisse-zu-fruh-veroffentlicht/">Bekanntgabe</a> von Hochrechnungen in Bremen.</li>
<li><a href="http://www.bildblog.de/">Bildblog.de</a>: Als einziger Beitrag, der in Bezug zur Bundestagswahl steht, geht es im Bildblog um den  <a href="http://www.bildblog.de/12075/1014-prozentig-daneben/">angeblichen</a> Twitteraccount der FDP Unna.</li>
<li><a href="http://www.nachdenkseiten.de/">Nachdenkseiten.de</a>: Die Nachdenkseiten schreiben unter den Top-Blogs noch <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4225">am</a> <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4227">meisten</a> <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4228">über</a> den Ausgang der Wahl – was für den nicht verwunderlich ist, der die Seite regemäßig besucht.</li>
<li><a href="http://www.fixmbr.de/">FixMBR</a>: Aktuell sind dort an Artikeln zu finden: <a title="Permalink to 13-Punkte-Plan für die SPD" href="http://www.fixmbr.de/13-punkte-plan-fuer-die-spd/">13-Punkte-Plan für die SPD</a>, <a title="Permalink to Die Kanzlerin aller Deutschen" href="http://www.fixmbr.de/die-kanzlerin-aller-deutschen/">Die Kanzlerin aller Deutschen</a>, <a title="Permalink to Warum die Piratenpartei ihren Zenit überschritten hat" href="http://www.fixmbr.de/warum-die-piratenpartei-ihren-zenit-ueberschritten-hat/">Warum die Piratenpartei ihren Zenit überschritten hat</a> und <a title="Permalink to Völliger Realitätsverlust bei Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering" href="http://www.fixmbr.de/voelliger-realitaetsverlust-bei-frank-walter-steinmeier-und-franz-muentefering/">Völliger Realitätsverlust bei Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering</a>.</li>
<li>Internet und Politik, das ist auch immer eine gern verwendete Kombination beim <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">Elektronischen Reporter</a>. Hier lohnt sich der Blick auf die Website auch noch im Nachhinein.</li>
</ul>
<p>Weitere Linksammlungen gibt es bei in <a href="http://blog.fefe.de/">Fefes Blog</a>, auf <a href="http://netzwertig.com/2009/09/28/linkwertig-politik-feedburner-drm-twitter/">Netzwertig.com</a> und auf <a href="http://www.hingesehen.net/blog-und-twitterschau-zur-bundestagswahl/">Hingesehen.net</a> (dort auch einige einzelne Artikel).</p>
</div>
<p><a rel="tag" href="../category/kategorien-sch%C3%B6nschriften/politik"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Vorfeld der Bundestagswahl, Teil 2: Wie funktioniert die Bundestagswahl? (BpB)</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/09/im-vorfeld-der-bundestagswahl-teil-2-wie-funktioniert-die-bundestagswahl-bpb/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 18:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schoenschriften.de/?p=136</guid>
		<description><![CDATA[Politisches Wahlsystem für Anfänger – erklärt von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). In drei kurzen Videos wird veranschaulicht, was Überhangmandate, die Fünf-Prozent-Hürde sowie Erst- und Zweitstimme sind. Nichts spektakulär Neues, aber dennoch recht nett gemacht. Die Videos sind lizensiert unter der Creative Commons-Lizenz by-nc-nd/3.0/de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politisches Wahlsystem für Anfänger – erklärt von der Bundeszentrale für politische Bildung  (BpB). In drei kurzen Videos wird veranschaulicht, was Überhangmandate, die Fünf-Prozent-Hürde sowie Erst- und Zweitstimme sind.</p>
<p>Nichts spektakulär Neues, aber dennoch recht nett gemacht.</p>
<p><object style="width: 500px; height: 301px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/T36o62wGMNs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed style="width: 500px; height: 301px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="301" src="http://www.youtube.com/v/T36o62wGMNs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><object style="width: 500px; height: 301px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DGnhKAc49zQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed style="width: 500px; height: 301px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="301" src="http://www.youtube.com/v/DGnhKAc49zQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><object style="width: 500px; height: 301px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lzv1oliZqGI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed style="width: 500px; height: 301px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="301" src="http://www.youtube.com/v/lzv1oliZqGI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Die Videos sind lizensiert unter der Creative Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">by-nc-nd/3.0/de</a>.</p>
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		<title>Im Vorfeld der Bundestagswahl, Teil 1: Bundesradio</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 17:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man mag es kaum glauben, aber Tim Pritlove hat sich wieder einem neuem Projekt zugewandt und die ersten Ergebnisse sind wieder zu empfehlen. „Bundesradio“ nennt sich der neue Podcast, den Tim seit Kurzem zusammen mit Philip Banse in das Netz hinein sendet. Das Konzept ist so einfach wie genial: Warum Politik nicht einmal aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag es kaum glauben, aber <a href="http://tim.geekheim.de/">Tim Pritlove</a> hat sich wieder einem neuem Projekt zugewandt und die ersten Ergebnisse sind wieder zu empfehlen. „<a href="http://bundesradio.de/">Bundesradio</a>“ nennt sich der neue Podcast, den Tim seit Kurzem zusammen mit <a href="http://philipbanse.de/wp/">Philip Banse</a> in das Netz hinein sendet.</p>
<p>Das Konzept ist so einfach wie genial: Warum Politik  nicht einmal aus der Nähe betrachten und den politischen Alltag in  Berlin darstellen? Der schnelllebigen und oberflächlichen  Berichterstattung wollen die beiden entgegenstehen, indem sie sich Zeit  für Themen nehmen, über die in den Medien sonst kaum berichtet wird.  Themen aber, anhand derer politisches Handeln verständlich wird. Ihre  Motivation ist in der Rubrik „<a href="http://bundesradio.de/hintergrund/">Hintergrund</a>“ auf ihrem Blog nachzulesen.</p>
<p>Ein Experiment besonderer Art wagen die Macher am 27.  September von 15.30 Uhr bis 20.30 Uhr unter dem Namen „Wahlstudio“. Mit  prominenten Vertretern aus der Blogosphäre wird über das Abschneiden  der Parteien und die Bedeutung für Urheberrecht, Überwachung und  Netzneutralität diskutiert: Markus Beckedahl (<a href="http://netzpolitik.org/">Netzpolitik.org</a>), Johnny Haeusler (<a href="http://spreeblick.com/">Spreeblick.com</a>), <a href="http://www.korte2009.de/">Niels Korte</a> (CDU), <a href="http://twitter.com/Bischof">Florian Bischof</a> (<a href="http://berlin.piratenpartei.de/">Piratenpartei</a>), <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein">Jakob Augstein</a> (Verleger des <a href="http://freitag.de/">FREITAG</a>), <a href="http://www.peter-schink.de/">Peter Schink</a> (<a href="http://www.welt.de/">Welt.de</a>), <a href="http://twitter.com/franziskaheine">Franziska Heine</a> (Initiatorin der <a href="http://www.zeichnemit.de/">Online-Petition gegen Netzsperren</a>), <a href="http://frank.geekheim.de/">Frank Rieger</a> (<a href="http://ccc.de/">CCC</a>), <a href="http://www.law.stanford.edu/directory/profile/313/">Barbara von Schewick</a> (Professor Stanford Law School) und weiteren interessanten Personen.</p>
<p>Bundesradio ist derzeit nicht mehr als eine Idee,  auch wenn bereits drei Folgen produziert worden sind. Tim und Philip  sind auf Sponsoren angewiesen, die ihnen ermöglichen, das Projekt in die  Zukunft hinein fortzuführen.</p>
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		<title>Twitter als Kommunikationsmedium von Politikern</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/07/twitter-als-kommunikationsmedium-von-politikern/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 18:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Pannen gab es, wenn man die Berichte von der Wahl des Bundespräsidenten betrachtet, reichlich. Aber nicht der Einmarsch der Blaskapelle nach dem ersten Wahlgang oder die in den Saal getragenen Blumen wurden heftig diskutiert &#8211; es war der Umgang einiger Politiker mit dem neuen Kommunikationsmedium Twitter. Auslöser waren diese beiden Tweets: Ulrich Kleber (SPD) um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pannen gab es, wenn man die Berichte von der Wahl des Bundespräsidenten betrachtet, reichlich. Aber nicht der Einmarsch der Blaskapelle nach dem ersten Wahlgang oder die in den Saal getragenen Blumen wurden heftig diskutiert &#8211; es war der Umgang einiger Politiker mit dem neuen Kommunikationsmedium Twitter. Auslöser waren diese beiden Tweets: Ulrich Kleber (SPD) um 14.15 Uhr:</p>
<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-twitter-kleber-300x154.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-108" title="2009-05-twitter-kleber-300x154" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-twitter-kleber-300x154.jpg" alt="Tweet von Kleber zur Bundespräsidentenwahl" width="300" height="154" /></a></p>
<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-twitter-kleber-300x154.jpg"></a>Drei Minuten später meldete sich Julia Klöckner (CDU) zu Wort:</p>
<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-bundesprasidentenwahl-kloeckner-twitter.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-107" title="2009-05-bundesprasidentenwahl-kloeckner-twitter" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-bundesprasidentenwahl-kloeckner-twitter-300x192.jpg" alt="Klöckners Tweet zur Bundespräsidentenwahl" width="300" height="192" /></a></p>
<p>Die „Twitter-Affäre“, wie sie die vergangenen Tage in den  deutschen Medien diskutiert worden war, förderte die Popularität von  Twitter ungemein. Wie schon durch den Wahlkampf von Barack Obama  gelangte der Kurzmitteilungsdienst erneut ins Blickfeld.</p>
<p>Jetzt, nachdem der Tumult sich wieder etwas gelegt hat, ist ein  kritischer Rückblick angebracht. Was macht das Kommunikationsmedium  Twitter so interessant, dass es nicht nur von den beiden genannten  Politikern am Wahltag des Bundespräsidenten eingesetzt worden war? Warum  ist es gerade bei <a href="http://mit140zeichen.de/deutsche-politiker-und-parteien-auf-twitter-114">Politikern</a> so beliebt? Was macht den Erfolg von Twitter in der politischen Welt aus?</p>
<p>Dazu drei Thesen:</p>
<h4>1. Twitter ist in der Politik erfolgreich, weil es einfach zu nutzen ist</h4>
<p>Der noch junge Dienst Twitter wurde in der Anfangszeit als Hype  belächelt oder gar beschimpft. Aber er war nur die logische Fortsetzung  des Prozesses zunehmenden Publikationsmöglichkeit für den in der  digitalen Welt lebenden Menschen. Nur schwer konnten noch vor wenigen  Jahrzehnten von Normalmenschen eigene Nachrichten verbreitet werden. Der  Rundfunk war lange Zeit öffentlich-rechtlich, Zeitungen hatten einen  festen Kreis von Redakteuren; es blieben Mund-zu-Mund-Propaganda und  alle Arten von „Flugzettel“.</p>
<p>Mit der Durchsetzung des Internets gab es m. E. bis heute drei Entwicklungsstufen, die alle nebeneinander bestehen blieben:</p>
<ol>
<li> Die Möglichkeit, eigene<strong> Websiten</strong> ins weltweite Netz zu stellen, war der Beginn eines neuen Zeitalters, in dessen Anfangsstadium wir uns noch immer befinden.</li>
<li> <strong>Blogs</strong> waren der nächste Schritt: Internettagebücher,  quasi eigene Zeitschriften. Aber beides, Websites und Blogs, erfordern  die Auseinandersetzung mit der Technik, das Einarbeiten in ein System  und (typo)grafische Arbeit.</li>
<li> <strong>Twitter</strong> als neuster Trend entbindet seine Nutzer von  diesen Pflichten: einloggen, texten, abschicken, fertig. Sogar von  unterwegs, zusammen mit dem gerade geschossenen Foto vom Handy.</li>
</ol>
<p>Wer in der Anfangszeit für seine Websites also noch mühevoll den Code  zusammenhacken musste, war dankbar, sich mit der Hilfe von Content  Management Systemen mehr auf den Inhalt konzentrieren zu können. Bloggen  ist sogar noch einfacher, weil die Beiträge chronologisch geordnet sind  und die Kategorisierung über Tags wesentlich einfacher und flexibler  ist. Und Twitter? Hier entfällt die Einteilung in Themen völlig,  gezwitschert wird, wonach einem gerade ist. Benötigt wird ein  Benutzername, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort &#8211; sonst nichts.</p>
<p>Die oben beschriebene Entwicklung von der Website über den Blog zu  Twitter ist eine Entwicklung von technischer Komplexität zur  Vereinfachung im Publizieren. Mit der Vereinfachung einher geht die  Möglichkeit einer schnellen Verbreitung. Die twitternden  Bundestagsabgeordnete haben davon in der Bundesversammlung Gebrauch  gemacht. Keiner hätte sich wohl die Mühe gemacht, im Nachhinein auf der  eigenen Website von der Wahl in einem langen Artikel zu berichten.  Twitter dagegen ist so, dass sich auch Volksvertreter aus der  Bundesversammlung heraus melden können: kurz, schnell und einfach.</p>
<h4>2. Twitter ist in der Politik so erfolgreich, weil es „Social Networking“ ist</h4>
<p>Die Entwicklung hin zum Mitmachweb hat die bekannte Mediennutzung <a href="http://www.heise.de/newsticker/Studie-TV-und-Internet-werden-zunehmend-gleichzeitig-genutzt--/meldung/139849">verändert</a>.  Statt sich von einfalls- und niveaulosem Fernsehprogramm berieseln zu  lassen, pflegen immer mehr Internetnutzer über Soziale Netzwerke Kontakt  zu Freunden und <a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_usa_nutzung_sozialer_netzwerke_nimmt_um_83_prozent_zu_story-39002364-41004893-1.htm">vernetzen</a> sich. Freundschaften zu erhalten und im Web aktiv etwas zu gestalten ist eben mehr wert als sinnloses Konsumieren.</p>
<p>Und da hat Twitter genau die richtige Position eingenommen.  StudiVZ/MeinVZ, Wer kennt wen? und das derzeit boomende Facebook bieten  Kommunikationsplattformen mit zahlreichen Möglichkeiten. Sie werden m.  E. auch in Zukunft das Skelett einer sozial-digital vernetzten  Webgemeinde sein. Im oben beschriebenen Dreierschritt kommen sie den  Blogs am nächsten. Auffällig ist, dass sie in der letzten Zeit auf die  Twitter-Schiene aufgesprungen sind: StudiVZ hatte die Rubrik „Thomas ist  gerade &#8230;“, die sich jetzt „Buschfunk“ nennt. Facebook informiert  seine Mitglieder auf der Startseite über die letzten Aktivitäten der  Freunde. Die Zunahme an mobilen Endgeräten mit Internetzugang verschafft  hier dem Marktführer Twitter die Vorrangstellung. Wer von unterwegs  twittert und Fotos schießt, der lässt seine Freunde am eigenen Leben  teilhaben. Twitter ist also Social Networking, insofern es die Ergänzung  zu etablierten Plattformen darstellt.</p>
<p>Wohlgemerkt &#8211; nur als Ergänzung, denn gerade Facebook entwickelt sich  immer mehr zu einer den eigenen Bedürfnissen anpassbaren  Filterplattform. Und indem sowohl Facebook als auch Twitter ihre  Schnittstellen den Entwicklern freigeben, werden sie durch die  Kreativität der Programmierer gefördert. <a href="http://friendfeed.com/">Friedfeed</a> ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie die durch andere Dienste  bereitgestellten Informationen abgegriffen und neu aggregiert werden.  Soziale Vernetzung geschieht im Web 2.0 eben durch das Abonnieren von  Feeds. Auch dieses Merkmal zeichnet Blogs (Abonnieren eines RSS-Feeds)  und Twitter (Personen „followen“) gegenüber den Websites der ersten  Generation aus, die man stets aufs Neue besuchen musste, um sich über  Änderungen zu informieren.</p>
<p>Wenn in der „analogen Politik“ Vernetzung schon überlebenswichtig ist,  dann umso mehr in der digitalen. Social Networking heißt nicht zuletzt,  digital mit den Personen vernetzt zu sein, die in besonderen Situationen  über die besten Informationen verfügen. Das gilt auch für Politiker.  Der erfolgreiche erste Wahlgang bei der Wahl zu einem neuen  Bundespräsideten wurde gerade nicht durch eine Nachrichtenagentur,  sondern durch eine Twitternotiz bekannt. Es bleibt &#8211; das sei aber nur am  Rande bemerkt &#8211; abzuwarten, ob und inwiefern dadurch die klassischen  Medien ihre Deutungshoheit über bestimmte Sachverhalte verlieren.</p>
<p>Politiker haben mit Twitter zudem die Möglichkeit, sich untereinander  zu vernetzen: Was macht mein Parteikollege gerade? Womit beschäftigt  sich der Oppositionsführer? Selbst in der Bundesversammlung wurde davon  Gebrauch gemacht. Wer dabei war, nutzte den Tag #bpw  (Bundespräsidentenwahl).</p>
<p>Auch die Politiker Kleber und Klöckner hatten sich einiges zu sagen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-kloeckner-at-kleber-300x168.jpg"><img class="size-full wp-image-109 aligncenter" title="2009-05-kloeckner-at-kleber-300x168" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-kloeckner-at-kleber-300x168.jpg" alt="Kloeckners Antwort an Kleber" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-kloeckner-at-kleber-300x168.jpg"></a><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-kleber-at-kloeckner-300x1861.jpg"><img class="size-full wp-image-110 aligncenter" title="2009-05-kleber-at-kloeckner-300x1861" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2009-05-kleber-at-kloeckner-300x1861.jpg" alt="Klebers Tweet an Klöckner" width="300" height="186" /></a></p>
<h4>3. Twitter ist erfolgreich, weil es ein neues Mittel der Eigenwerbung ist</h4>
<p>Twitter ist die Möglichkeit, unmittelbar am Leben von interessanten  Personen teilzuhaben. Wer über einen längeren Zeitraum die Tweets einer  Person liest, bekommt eine Vorstellung von ihrem Leben und Denken. Aber  es gibt neben diesem Kanal „Leser &#8211; Autor“ auch den Kanal „Autor &#8211;  Leser“. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg Tweets absetzt, stellt  sich selbst dar (was an dieser Stelle völlig wertneutral gemeint ist).  Twitter ist dabei die unkomplizierteste und komplizierteste Art  zugleich.</p>
<p>Unkompliziert deshalb, weil der, der nicht mehr als Links twittert,  sich das Bild eines Experten auf diesem Gebiet aufbauen kann. Oder seine  Attraktivität dadurch steigert, dass er seine Leser an Informationen  teilhaben lässt, die sie an sonst keiner Stelle bekommen. Beim Amoklauf  in Winnenden wurde auf <a href="http://turi-2.blog.de/2009/03/11/heute2-medien-nutzen-twitter-live-ticker-amoklauf-5737108/">unschöne Weise</a> deutlich, was das heißt.</p>
<p>Kompliziert deshalb, weil durch das schnelle Absetzen von Nachrichten  häufig die Qualität der Inhalte leidet. Der Fall Twitter bei der Wahl  des Bundespräsidenten zeigt, wie eine neue Technik begeistert  aufgegriffen wurde, ohne den Umgang mit ihr genügend zu reflektieren.  Auch wenn das Wort „Medienkompetenz“ inzwischen zu einer nichtssagenden  Worthülse geworden ist, so hat man sowohl in Winnenden als auch bei der  Bundesversammlung einen der Situation angemessenen und würdevollen  Umgang vermisst.</p>
<h4>Das Beispiel des Grünen-Politikers Volker Beck</h4>
<p>Twitter ist erfolgreich, weil es einfach zu nutzen, Teil eines sozialen  Netzwerkes und neues Mittel der Eigenwerbung ist. Barack Obama dürfte  diese Vorteile vonTwitter als erster Politiker für seine Zwecke  erfolgreich im Wahlkampf genutzt haben. Dieses Modell versuchen  natürlich viele Volksvertreter-/innen nachzumachen. Nicht in allen  Fällen gelingt dies &#8211; siehe Bundesversammlung.</p>
<p>Das oben beschriebene Dreierschema Website-Blog-Twitter dürte unter  Berücksichtigung aller Faktoren (Zielgruppe, Inhalt, Aktualität) in der  gegenwärtigen Medienlandschaft und im Wahlkampf bis Herbst 2009 für  Politiker ein geeignetes Modell zu sein.</p>
<p>Ein Beispiel für eine geschickte Kombination der Kommunikationswege im Netz findet sich bei <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/b/beck_vo0.html">Volker Beck</a>,  seines Zeichens Mitglied des Deutschen Bundestages, Erster  Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN, Mitglied im Parteirat der Grünen und  menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion. Beck steht hier  stellvertretend für viele andere Politiker, die die gleiche Strategie  verfolgen (und nicht, weil ich seine politischen Positionen befürworten  oder ablehnen würde). Auch er <a href="http://twitter.com/Volker_Beck/status/1892794784">twitterte</a> live von der Bundesversammlung („protokollarischer GAU vor ergebnis einmarsch von blumen und kapelle #bpw“).</p>
<p>Nun, Volker Beck betreibt eine <strong>Website</strong> unter <a href="http://www.volkerbeck.de/">http://www.volkerbeck.de</a>.  Dreispaltig, links Navigation, in der Mitte aktuelle Beiträge, rechts  Links zu diversen Einzelthemen. Der Inhalt dieser Seite ist relativ  statisch: Menschenrechte, weitere Themen, Pressemitteilungen, Reden usw.  Möglichkeiten der Interaktion und Kontaktaufnahme mit ihm gibt es (von  links nach rechts) per Button „Follow me on Twitter“,  per Kontaktseite (ohne Eingabeformular) und durch die Möglichkeit,  seinen Newsletter zu abonnieren. Wer seine Website besucht, hat also die  Möglichkeit, sich über politische Inhalte zu informieren und auf  konventionellem Wege Kontakt aufzunehmen; mehr aber auch nicht.</p>
<p>Oben rechts führt ein Bild zu seinem <strong>Blog</strong> <a href="http://beckstage.volkerbeck.de/">„</a><a href="http://beckstage.volkerbeck.de/">Beckstage</a>“. Dort präsentiert er sich mit all den typischen Kennzeichen eines Blogs: Sidebars mit den Rubriken „Neueste Artikel“, „Neueste Kommentare“,  Twitterupdates. Der Besucher oder die Besucherin seiner Website kann  hier nicht nur lesen, sondern selbst Meinungen kundtun. Jeder seiner  Artikel ist von Lesern kommentiert. Zwar wird auch bei ihm kein  Kommentar ohne Administrator freigeschaltet werden, aber dies kann man  einem MdB nicht verdenken. Wie Autor und Leser durch das Medium Blog  näher zusammenrücken, wird an seinem Eintrag vom <a href="http://beckstage.volkerbeck.de/2008/11/30/wer-twitter-hat-braucht-keine-werbeagentur-mehr/">30. November 2008</a> deutlich. Dort fordert er seine Leser auf, Vorschläge für den Namen  seines Blogs zu nennen. Wie bei anderen Blogs auch üblich, kann der  RSS-Feed abonniert werden. Öffentliche Antworten des Politikers auf  Kommentare gibt es aber nicht.</p>
<p><strong>Twitter</strong> führt den Politiker <a href="http://twitter.com/Volker_Beck">Beck</a> und die an ihm Interressierten (d. h. seine Follower) nun noch enger zusammen. Beck stellt noch banalere Fragen wie „wenn  ich auf meinem handy versuche, mich hier einzuloggen, komme ich seit  tagen immer auf twitter.com/error . weiß jemand abhilfe? #fail“ (Tweet vom <a href="http://twitter.com/Volker_Beck/statuses/1989834548">1. Juni 2009</a>) und greift den „Slang&#8221;  der Twitterer auf. Viel entscheidender ist aber, dass er hier auf  Hinweise und Fragen seiner Follower eingeht (im konkreten Fall des  Handy-Problems kam ein Lösungsvorschlag auch <a href="http://twitter.com/Deister_Rugby/statuses/1989946534">per Twitter</a>). Die Mehrzahl seiner Tweets &#8211; soweit ich das überblicke &#8211; sind „Replies“, also Antworten auf andere Tweets.</p>
<p>Bei Volker Beck sind es also diese drei Standbeine seines Auftritts im World Wide Web:</p>
<ul>
<li> Website: seriöser Auftritt, statische Inhalte, konventionelle Kontaktmöglichkeiten, Antworten auf konventionellem Weg</li>
<li> Blog: persönlicher Auftritt, wechselnde Inhalte, Kommentarmöglichkeit, keine Antworten auf Kommentare</li>
<li> Twitter: Momentaufnahmen, täglich neuer Inhalt, (häufig) direkte Antworten</li>
</ul>
<p>Alle drei zusammen decken ein großes Feld an Zielpublikum ab. Alle drei  haben verschiedene Akzente und ergänzen sich gegenseitig.</p>
<h4>Und die Zukunft von Twitter in der Politik?</h4>
<p>Twitter wird auch in Zukunft ein nicht mehr wegzudenkendes Element im  Web 2.0 sein. Die große Revolution wird jedoch ausbleiben, allein schon  deshalb, da &#8211; wie oben beschrieben &#8211; immer mehr Dienste die Idee von  Twitter kopieren. Sicher wird auch eines Tages der Punkt kommen, an dem  die Nutzer vom vielen Gezwitscher Ohrensausen bekommen. Je mehr Vögel im  Wald singen, desto weniger hört man die einzelnen Stimmen.  Politikerinnen und Politiker werden neue Twitter-Strategien entwickeln  müssen, um im sich Netz Gehör zu verschaffen. Vielleicht dauert es auch  noch einige Jahre, bis die Generation Leitungsfunktionen in der Politik  übernimmt, die mit dem Internet wie selbstverständlich groß geworden  ist.</p>
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		<title>Hörtipp: DDR-Geschichte &#8211; Verklärung und Wahrheit (dradio Kontrovers)</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 18:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die am 11. Mai 2009 ausgestrahlte Sendung des Deutschlandradios trug den Titel „Kontrovers DDR-Geschichte &#8211; Verklärung und Wahrheit“. In wahrlich kontroversen 67 Minuten gingen die Studiogäste und Anrufer der Frage nach, wie die DDR heute wahrgenommen werden muss. Die Zusammensetzung der Diskussionsrunde mit Gästen, die alle aus den östlichen Gebieten Deutschlands kamen und kommen, mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die am 11. Mai 2009 ausgestrahlte Sendung des Deutschlandradios  trug den Titel „Kontrovers DDR-Geschichte &#8211; Verklärung und Wahrheit“.  In wahrlich kontroversen 67 Minuten gingen die Studiogäste und Anrufer  der Frage nach, wie die DDR heute wahrgenommen werden muss. Die  Zusammensetzung der Diskussionsrunde mit Gästen, die alle aus den  östlichen Gebieten Deutschlands kamen und kommen, mag zwar einseitig  sein, gab dem Gespräch aber eine interessante Perspektive.  Die Gäste  waren:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.gesine-loetzsch.de/">Gesine Lötzsch</a>, Die Linke, stv. Fraktionsvorsitzende</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/abgeordnete.asp?dtl=T&amp;change=T&amp;mid=0&amp;uid=0&amp;iid=16&amp;lid=128" target="_blank">Heinz Eggert</a>, CDU-MdL Sachsen</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://webarchiv.bundestag.de/cgi/show.php?fileToLoad=421&amp;id=1041" target="_blank">Werner Schulz</a>, Bündnis 90/DieGrünen</li>
</ul>
<p>Moderation: Elke Durak</p>
<p>Download der Datei bei dradio.de. [<em>Quelle zwischenzeitlich entfernt</em>]</p>
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	</channel>
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