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Hörtipp: hr 2 kultur Wissenswert – Gedenkstätte Hadamar

2013-06-Gedenkstaette-HadamarDer Hessische Rundfunk hat in seiner Hörfunkreihe „Wissenswert“ über die Gedenkstätte Hadamar berichtet.

In der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt“ auf dem Möchberg wurden in den Jahren 1941 bis 1945 knapp 15.000 Menschen im Rahmen der T4-Aktion systematisch getötet. 4.000 Leichname wurden innerhalb von drei Jahren auf dem angrenzenden „Anstaltsfriedhof“ bestattet.

Heute befindet sich auf dem Gelände eine Gedenkstätte in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.

Die Sendung kann beim Hessischen Rundfunk als mp3-Datei heruntergeladen werden, ein Manuskript ist vorhanden.

Foto: Volker Thies,  Lizenz:  CC BY-SA 3.0

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Zum Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI.

Limburg, 28. Februar 2013, 19:45 Uhr: Die Glocken des Limburger Domes verabschieden Papst Benedikt XVI. aus dem Amt.

 

Einläuten:

Ausläuten:

 

Alle neun Glocken, so wie hier, erklingen üblicherweise nur einmal im Jahr: vor und nach dem Pontifikalamt am Ostersonntag.

Ab Minute 3:10 (Standort: Unterhalb des Domherrenfriedhofs) sind im ersten Audiobeispiel auch die beiden mittelalterlichen Glocken aus dem 13. bzw. 15. Jahrhundert („Sterm“ und Uhrglocke) zu hören. Aufgenommen mit einem iPhone5 auf der Domplatte.

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Twittagessen in Limburg im Februar/März 2013

2013-02-twitter-logo@Aleksandrah (Blog) hat in bewährter Weise wieder die Fäden in die Hand genommen und zur Terminfindung für das nächste Twittagessen in #LimburgLahn aufgerufen.

Ein Twittagessen ist eine Art Stammtisch. Den „Stamm“ bilden die Twitternutzer, der „Tisch“ steht in einem zuvor vereinbarten Lokal (oder auch mal vor einem Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt).

In Limburg sind diese Treffen vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen worden. Die Teilnehmerzahl ist seitdem ständig gewachsen. Festgelegte Themen gibt es nicht, geredet wird über Gott und die Welt, das Internet und seine Folgen, das Essen und das Wetter. Für viele, auch für mich, wurde so aus dem digitalen Nachrichtensystem Twitter ein echtes soziales, d. h. reales, Netzwerk.

Wer teilnehmen möchte, kann sich in die folgende Doodle-Liste eintragen:

http://doodle.com/vesnzd9v8fyft285

Weitere Links:
@GruppeLM
Twitter-Gruppe Limburg

Update 05.03.2013

Ein Termin ist gefunden: Samstag, 9. März 2013, um 19:00 Uhr in der Obermühle in Limburg (Am Huttig 3).

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Hörertreffen mit Tim Pritlove in Koblenz

2013-01 metaebene-logoFreunde der Metaebene bzw. der Pritlove’schen Podcast-Produktionen im Großraum Koblenz dürften diese Woche auf ihre Kosten kommen: Tim kommt am Mittwoch, dem 16. Januar 2013, nach Koblenz und lädt zum Hörertreffen ein. Die Fotos und Berichte im Netz (etwa bei cy-man.de) verheißen einen interessanten Abend.

Alle weiteren Informationen direkt in der Metaebene.

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„Hilfe für Heinz und andere“ – Typisierungsaktion am 10. November 2012 in Rennerod

Der 61-jährige Heinz Sch. aus Seck leidet an einer Erkrankung des blutbildenden Systems und ist dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen. Eine breit aufgestellte Initiativgruppe aus Seck hat gemeinsam mit der „Deutschen Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) eine Registrierungsaktion gestartet.

Die Registrierung ist am

Samstag, 10. November 2012,
von 10.00 bis 16.00 Uhr
in der Westerwaldhalle Rennerod (Westerwaldstr. 8).

Sie ist kostenlos, der DKMS entstehen aber Kosten von 50,00 Euro. Daher werden zusätzlich Spenden finanzieller Art benötigt:

DKMS Spendenkonto: 201047495
Nassauische Sparkasse
BLZ 510 500 15

Weitere Informationen dazu auf der Website „Hilfe für Heinz und andere“ und auf der Facebook-Seite.

Der 14-jährige Lukas aus Hadamar hat nach der Typisierungsaktion im September einen Stammzellenspender gefunden. Helfen Sie daher mit, die Aktion für Heinz bekannt zu machen!

Quellen:
Hilfe für Heinz und andere,
Gemeinde Seck
Rhein-Zeitung

Update 25.01.2013:

Es gibt gute Nachrichten: Für den Erkrankten ist ein Stammzellenspender gefunden worden. „Es steht ein voll kompatibler Stammzellenspender, quasi der genetische Zwilling, zur Verfügung“, sagte Johannes Jung, Ortsbürgermeister von Seck und Sprecher der Initiative „Hilfe für Heinz“.

Vgl. auch die Berichte der

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Adventskonzert mit Cantabile Limburg am 17. Dezember 2011 in St. Johannes Nepomuk/Hadamar

Die Kulturvereinigung Hadamar lädt für Samstag, 17. Dezember 2011, 19.00 Uhr, zum Konzert mit dem Männerkammerchor Cantabile Limburg in die katholische Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk nach Hadamar ein. Das Konzert mit dem Titel Oh du stille Zeit bringt Auszüge aus der neuen CD-Produktion zu Gehör. Der 1980 gegründete Chor gehört seit Jahren zu den international anerkannten Spitzenensembles unter den Männerchören und ist vielfach ausgezeichnet worden.

Ergänzt wird das Programm durch zwei Choralbearbeitungen des Adventsliedes Nun komm der Heiden Heiland von Johann Sebastian Bach für Orgel (BWV 659 und BWV 661), gespielt von Thomas Schön.

Karten zu vergünstigten Vorverkaufspreisen von 10 Euro (Abendkasse 12 Euro) gibt es in Hadamar bei der Buchhandlung Hämmerer, bei Schreibwaren Dutell sowie in Elz bei „Buch & Tee“.

  • „Cantabile Limburg“ unter der Leitung von Jürgen Fassbender
  • Orgel: Thomas Schön, Seck/Limburg
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Kirchenmusik am 22. Oktober 2011 in
St. Kilian/Seck – Dekanatssingen

Samstag, 22. Oktober 2011, 18.00 Uhr: Dekanatssingen der Chöre des Dekanates Rennerod in der Kath. Pfarrkirche St. Kilian in Seck

Orgelliteratur:Prospekt Hauptorgel Seck

  • Kommunion:
    Louis Vierne (1870-1937):
    Cantilène aus der 3. Symphonie für Orgel fis-Moll, op. 28
  • Schluss:
    Johann Sebastian Bach (1685-1750):
    Präludium G-Dur, BWV 541

 
Die Kirchenchöre und Solisten singen die „Missa pro Pace“ in F-Dur von Richard Burzynski (geb. 1946). Im Anschluss an die Eucharistiefeier ist das Singen der Chöre. Informationen zu den Orgeln in der kath. Pfarrkirche unter http://www.thschoen.de/seck-st-kilian-orgel.

 

Zelebrant: Dekan Pfr. Achim W. Sahl, Rennerod

Kirchenchöre St. Kilian/Seck und St. Marien/Irmtraut unter der Leitung von Axel Kunz

Orgel: Thomas Schön, Seck/Limburg

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Kirchenmusik am 4. September 2011 in St. Kilian/Seck – Konzert mit dem Limburger Domchor

Sonntag, 4. September 2011, Kath. Pfarrkirche St. Kilian in Seck, Tag des Ewigen Gebetes für den Pastoralen Raum Rennerod

10.30 Uhr Eucharistiefeier mit Aussetzung

  • Zur Einstimmung:
    Johann Sebastian Bach (1685-1750):
    Fantasia super Komm, Heiliger Geist (in organo pleno/il canto fermo nel pedale), BWV 651 (aus den „Leipziger Chorälen“)
  • Kommunion:
    Improvisation

18.00 Uhr Feierliche Schlussandacht

unter Mitwirkung des Limburger Domchores und der Kirchenchöre St. Kilian/Seck und St. Marien/Irmtraut

  • Zur Einstimmung:
    Johann Sebastian Bach (1685-1750):
    Fantasia g-Moll, BWV 542
  • Schluss:
    William Lloyd Webber (1914-1982):
    Festal March Es-Dur

Im Anschluss: Konzert des Limburger Domchores und der Kirchenchöre St. Kilian/Seck und St. Marien/Irmtraut

Orgelliteratur:

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750):
    Von Gott will ich nicht lassen (il canto fermo nel pedale), BWV 658 (aus den „Leipziger Chorälen“)
  • Gaston Litaize (1909- 1991):
    „Scherzo“ aus den „Douz Pieces pour Grand Orgue“

Limburger Domchor unter der Leitung von Domchordirektorin Judith Schnell

Kirchenchöre St. Kilian/Seck und St. Marien/Irmtraut unter der Leitung von Axel Kunz

Orgel: Thomas Schön, Seck/Limburg

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Innegehalten: Die Lahntalbrücke bei Limburg

Manchmal liegt das Interessante so nahe. Eine einfache Autobahnbrücke etwa. Die Lahntalbrücke in Limburg.

Lahntalbrücke bei Limburg

Das erste Bauwerk an dieser Stelle war von beeindruckendem Ausmaß: nicht die charakterlose Spannbeton-Hohlkastenbrücke von heute, sondern eine Naturstein-Bogenbrücke mit „sakral anmutenden, aufstrebenden Säulen“. Ab Herbst 1939 rollte auf ihr der Verkehr der damaligen Reichsautobahn 21 (Frankfurt am Main – Limburg).

Die Reichsautobahn-Brücke bei Limburg im Jahr 1939

Dem Bau der Brücke (Bilder davon sind hier zu sehen) war eine intensive Planung vorausgegangen. Die neu zu schaffende Lahnüberquerung sollte sich gestalterisch dem (damals noch unverputzen) Limburger Dom und der Alten Lahntalbrücke anpassen. Bedeutende Bauwerke der Region wurden untersucht, um ausfindig zu machen, wo deren Gestein herstammt. Von gleicher Stelle wurde dann das Material für den Brückenbau bezogen. Da für die Mittelpfeiler der Kathedralkirche in Limburg vermutlich Steine aus der Region um Goldhausen in Westerwald verwendet worden waren, reaktivierte man sogar den dortigen bereits stillgelegten Steinbruch.

Wie so viele Bauwerke von hoher Bedeutung für die Infrastruktur wurde auch die Lahntalbrücke im Krieg zerstört – von der deutschen Wehrmacht. So blieb dem Werk des Architekten Paul Bonatz, dem Erbauer des Stuttgarter Hauptbahnhofes, nur eine kurze Lebensdauer.

Von 1949 bis 1962 hielt eine Behelfsbrücke den Verkehrsfluss aufrecht. 1960 bis 1964 entstand das heutige Bauwerk. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau einer neuen Brücke begonnen werden. Sie wird sich in ihrer Gestaltung von der bestehenden ICE-Brücke absetzen und „überlässt dem Stadtbild mit dem Dom eine gestalterische Priorität“.

Bildnachweise: 1, 2

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