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WordPress-Plugin wp-piwik: Parsing error bei Update auf Version 0.9.9.9

Gegenwärtig bereitet offensichtlich ein Upgrade des WordPress-Plugins wp-piwik bein einigen Nutzern der Software Probleme:

Parse error: syntax error, unexpected T_STRING in ...

So auch kurze Zeit auf diesem Blog.

Wege, das Problem zu beheben, sind im WordPress-Forum veröffentlicht. Ebenso lohnt es sich, bei Janik von Rotz und bei Henning Uhle vorbeizuschauen. Auch dort gibt es Lösungen aus dem Problem.

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Lösung: Laptop mit Arch Linux an einer Dockingstation schaltet sich nach dem Start in den Sleep Modus

Gegenwärtig gibt es bei einer Reihe von Laptop-Modellen Probleme, wenn sie an einer Docking-Station angeschlossen sind und mit Arch Linux laufen:

Das System bootet bei geschlossenem Display in gewohnter Weise, verabschiedet sich aber unmittelbar vor dem Start des grafischen Logins in den Sleep Modus. Das Problem tritt nicht auf, wenn das Display des Laptops geöffnet ist.

Verantwortlich ist ein Update des Daemons systemd. Um das ursprüngliche Verhalten wiederherzustellen (d. h. die grafischer Oberfläche überhaupt zum Laufen zu bringen), muss die “/etc/systemd/logind.conf” mit Root-Rechten geöffnet werden:

$ sudo nano /etc/systemd/logind.conf

In der sich öffnenden Datei ist in der gelb hinterlegten Zeile bei “HandleLidSwitch” suspend durch ignore zu ersetzen:

Änderungen an der /etc/systemd/logind.conf

HandleLidSwitch=ignore

Wichtig: Die Raute vor der Zeile muss gelöscht werden!

Nach einem Neustart des Systems ist der grafische Login wieder möglich.

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Geodaten aus Fotodateien auslesen

Fotos, die mit modernen Smartphones geschossen werden, haben eine praktische Eigenschaft: Die Bilddateien enthalten Informationen darüber, wo genau die Aufnahmen entstanden sind.

Als zuverlässiges Tool hat sich das auf Java basierende Programm Geotag bewährt. Es liest die GPS-Daten der Bilder aus und zeigt neben Längen- und Breitengraden auch die Höhenmeter des Aufnahmeortes an. Auf Wunsch ermittelt das Programm aus den Koordinaten den zugehörigen Ortsnamen. Die Differenz zur GPS-Zeit wird automatisch berücksichtigt.

Geotag-Beispielliste

Der Standort lässt sich auf einer Google-Maps-Karte darstellen, bei Bedarf wird sogar die Blickrichtung visualisiert:

Google Maps mit Blickrichtung

Die Software ist Open Source und kann kostenfrei heruntergeladen oder per Java Web Start ausgeführt werden. Nutzer von Archlinux finden das Paket im AUR. Als Einstieg ist der Artikel auf Ubuntuusers.de lesenswert.

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Arch Linux, Truecrypt und NTFS

Eine mit Truecrypt verschlüsselte externe Platte (NTFS, wie sich später herausstellte) war an einen Rechner mit Arch Linux angeklemmt. Mounten ließ sich das Volumen anstandslos, alle Dateien waren auch zu lesen. Die Aufforderung, einen Ordner zu erstellen, quittierte das System jedoch mit der Meldung: „Fehler beim Erstellen des Ordners: Die Operation ist nicht erlaubt.“ Sämtliche Schreibzugriffe schlugen fehl.

Die im englischen Wiki-Artikel (Stand: 2013-10-17) beschriebenen Hinweise zu den automatisch zu ladenden Modulen (truecrypt bzw. fuse bzw. loop) waren alle berücksichtigt. Die Vergabe der Rechte – denn was lag näher, als das Problem dort zu verorten – schien ebenfalls zu stimmen.

Die Lösung fand sich in einem älteren Foreneintrag: NTFS-3G.

sudo pacman -S ntfs-3g

Memento The Arch Way.

 

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Fußball-EM für Unterwegs – iPhone-App „Sport1“

Ich gehöre zu den Deutschen, die das Jahr über nicht wissen, welche Mannschaft die Bundesliga-Tabelle anführt, bei den Welt- und Europameisterschaften aber kein Tor verpassen wollen.

Vor zwei Jahren habe ich im Rahmen der WM an dieser Stelle die kostenlose aber werbefinanzierte iOS-App Sport1 vorgestellt. Zwischenzeitlich vom iPhone verbannt, ist sie nun wieder installiert. Auch bei der Fußball-EM UEFA EURO 2012 verrichtet sie gute Dienste. Was sie allen Konkurrenten voraus hat: Die Push-Benachrichtigungen können im Gegensatz zu anderen Apps für jedes Spiel individuell eingestellt werden:

EM-App Sport 1 Push-Benachrichtigungen        EM-App Sport 1 Spielverlauf

Anschauen sollte man sich neben der UEFA EURO 2012 App auch die Pocket EM 2012. Sie bietet zwar nicht die feinen Push-Einstellungen wie „Sport1“, ist bei der Darstellung von Tabellen aber wesentlich übersichtlicher.

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Änderungen beim Google Reader und die Skepsis der Netzgemeinde

Google Reader StartseiteDas RSS-Format hat das Internet erst zu einer ernstzunehmender Nachrichtenquelle gemacht. Der Meinung bin ich noch immer – trotz gegenteiliger Behauptungen. Seien es die Nachrichten der großen Medienanbieter oder die Beiträge des kleinen Bloggers – im RSS-Reader lese ich dort weiter, wo ich zuletzt aufgehört habe. Nichts geht verloren. Und im Zweifel: „Mark all as read“.

Der beste RSS-Reader ist der des Internetriesen Google. Konkurrenz ist nicht in Sicht. Im Gegensatz zu seinen lokal installierten Programmesbrüdern bietet er den unschlagbaren Vorteil der Synchronisation. In Zeiten, in denen immer mehr Geräte in Haus und Hosentasche ihre drahtlose Verbindung zum weltweiten Netz aufbauen, wird dies bekanntlich immer wichtiger. Eine auf dem Gerät installierte App als Front-End, Google-Reader als Back-End; mehr benötigt der Bewohner des digitalen Kontinents nicht. RSS ist so etwas wie das Debian unter den Linux-Distributionen: etwas spröde und bieder, dafür beständig und verlässlich. Nicht so überdreht wie Twitter.

Dann die Nachricht von Google: Der Reader werde nun „angepasst“ und in die übrigen Dienste, v. a. Google+, integriert. Aber: Still und leise wird eine der besten Funktionen deaktiviert: die Shared Items. Der Aufschrei unter denen, die im Reader ein wichtiges Eingangstor zur digitalen Welt sehen, ist groß.

Aus der Fülle der Bewertungen sei hier auf den lesenswerten Artikel von Marcel Weiß auf neunetz.com aufmerksam gemacht. Eine sehr gute Analyse der Lage, der ich auf ganzer Linie zustimme.

Die Umstellung soll noch in dieser Woche erfolgen. Hoffen wir, dass der Reader als eigenständiger Dienst erhalten bleibt. Die Konkurrenz wird die weitere Entwicklung sicherlich genau beobachten. Und versuchen, diese zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Edit 2011-10-26

Weitere lesenswerte Artikel zum Thema:

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Poor normals …

Poor normals, Geek and Poke

Quelle: Geekandpoke

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Die Linux-Weltkarte

Witzige Idee: Dem gegenwärtigen Trend folgend, Entwicklungen im Netz in riesigen Grafiken zusammenzupacken, hat Dedoimedo eine Linux-Weltkarte erstellt. Hoffen wir, dass die Kämpfe an der Gnome/Unity-Front nicht zu einem Flächenbrand führen …

Linux-Weltkarte

Hier die Grafik in voller Größe.

via

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Reeder 2.3 mit Readability-Support

Seit einigen Tagen steht die iPhone-App Reeder in der Version 2.3 im iTunes-Store bereit. Eine neu hinzugekommene Funktion macht die App zur ersten Wahl unter der Vielzahl an Programmen, die sich auf dem iPhone mit dem Google-Reader synchronisieren: der Readability-Support.

Das Problem ist bekannt: Bei gekürzten Feeds (ja, ja, wer erinnert sich nicht an Basicthinking …) muss der Leser stets die Website im Reeder-eigenen Browser aufrufen, um den gesamten Artikel lesen zu können:

Einzelartikelansicht in Reeder Anzeige im Webbrowser von Reeder

In der neuen Version von Reeder findet sich oben rechts in der Einzelartikel-Ansicht der Button mit dem Readability-Symbol, mit dem die gesamte Website zwar geladen, aber so angezeigt wird, als ob der Feed den gesamten Inhalt ausliefern würde:

Vollständiger Text in Reeder dank Readability

Was geschieht hier? Der Inhalt der aufzurufenden Website wird im Hintergrund an den Dienst Readability gesendet. Readability, für das es auch eine empfehlenswerte Firefox- und eine Chrome-Erweiterung sowie ein Bookmarklet gibt, nimmt den Haupttext der Website und blendet alle „Nebeninhalte“ wie Navigationselemente oder Werbeblöcke aus. Der extrahierte Text wird dann zurück an die Reeder-App gesendet. Auch dieser Vorgang nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, läuft aber spürbar schneller als der herkömmliche Weg (Öffnen der gesamten Seite) ab.

Reeder ist für 2,39 € im App-Store erhältlich.

Nachtrag: Martin Weigert steht der  Integration des Dienstes auf netzwertig.com eher kritisch gegenüber („Reeder wagt den Tabubruch“), weil der Ansatz, sofern er auch bei anderen RSS-Readern Schule mache, am Ende sogar dazu führen könne, dass Websites ihre öffentliche RSS-Feeds ganz abschaffen.“ Ich stimme ihm nicht zu, denn das Hauptproblem in der ganzen Diskussion dürfte sicherlich die Frage der Werbeeinnahmen sein. Die Werbung aber (zusätzlich) im Feed auszuliefern ist ein Kinderspiel.

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