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	<title>SchönSchriften &#187; Typografie</title>
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	<description>Die Welt ist Schön.</description>
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		<title>TeX Live 2009 in Ubuntu 9.10 mit biblatex installieren</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2010/02/tex-live-2009-in-ubuntu-9-10-mit-biblatex-installieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[LaTeX-User dürften an der aktuellen Ubuntu-Version 9.10 zunächst keine recht Freude haben. Denn die Installation des Textverarbeitungsprogramms TeX Live über die Paketverwaltung bringt lediglich die 2007er-Version auf die Festplatte. Dies ist umso ärgerlicher, als in Debian testing/stable bereits die 2009er-Version enthalten ist. Da es bis zum Erscheinen von Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) mit TeX Live [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LaTeX-User dürften an der aktuellen Ubuntu-Version 9.10 zunächst keine  recht Freude haben. Denn die Installation des Textverarbeitungsprogramms  TeX Live über die Paketverwaltung bringt lediglich die 2007er-Version  auf die Festplatte. Dies ist umso ärgerlicher, als in Debian  testing/stable bereits die 2009er-Version enthalten ist.</p>
<p>Da es bis zum Erscheinen von Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) mit TeX Live  2009 noch einige Wochen dauert und einzelne Pakete in TeX Live 2007 doch  schon recht alt sind, musste TeX Live 2009 her. Gleichzeitig sollte die  aktuelle Version des Bibliografie-Paketes <a href="http://www.ctan.org/tex-archive/help/Catalogue/entries/biblatex.html">biblatex</a> (erklärt in der TeXnischen Komödie von <a href="http://biblatex.dominik-wassenhoven.de/dtk.shtml">Dominik Wassenhoven</a>) installiert werden. Wie also vorgehen?</p>
<p>Installationen an der Paketverwaltung vorbei gefährden häufig die  Stabilität des Systems. Im aktuellen Fall kommt hinzu, dass TeX-bezogene  Programme, die nachträglich über die Paketverwaltung installiert  werden, im Zusammenhang mit TeX Live 2009 Probleme bereiten können. Dies  kann aber vermieden werden, wenn eine bestimmte  Installationsreihenfolge eingehalten wird.</p>
<h2>1. Installation von TeX Live 2007</h2>
<p>Zunächst ist TeX Live 2007 ber die Paketverwaltung zu installieren:</p>
<blockquote>
<pre>sudo apt-get install texlive-full</pre>
</blockquote>
<p>Dies bringt das volle TeX Live auf den Rechner. Aktiv genutzt wird das  Programm bei unserem Projekt hier zwar nicht, es sorgt aber am Anfang  für die korrekten Abhängigkeiten.</p>
<h2>2. Installation weiterer TeX-Programme</h2>
<p>Hier ist vor allem an die <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/LaTeX-Editoren">Editoren</a> zu denken: Emacs mit Erweiterung <a href="http://www.gnu.org/software/auctex/">AUCTex</a>, <a href="http://www.xm1math.net/texmaker/">Texmaker</a> (die beste Alternative zu Emacs) oder das <a href="http://live.gnome.org/Gedit/LaTeXPlugin">gedit LaTeX Plugin</a>.</p>
<h2>3. Installation von TeX Live 2009</h2>
<p>Beim hier beschriebenen Weg müssen zuvor die Pakete xz-utils  und perl-tk über die Paketverwaltung installiert werden:</p>
<blockquote>
<pre>sudo apt-get install xz-utils perl-tk</pre>
</blockquote>
<p>Im Terminal werden folgende Befehle ausgeführt, die die  Installationsdatei herunterladen (vorsicht, 1.4 GB!), entpacken,  einbinden und schließlich die grafische Installation starten:</p>
<blockquote>
<pre>wget <a title="ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/tex/systems/texlive/Images/texlive2009.iso.xz" href="ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/tex/systems/texlive/Images/texlive2009.iso.xz">ftp://ftp.tu-chemnitz.de/pub/tex/systems/texlive/Images/texlive2009.iso.xz</a>
xzdec -cd texlive2009.iso.xz &gt; tl2009.iso
sudo mount -o loop tl2009.iso /mnt/
cd /mnt/
sudo ./install-tl -gui</pre>
</blockquote>
<p>Alternativ könnte der letzte Befehl als</p>
<blockquote>
<pre>sudo ./install-tl</pre>
</blockquote>
<p>ausgeführt werden, der die Installation ohne grafische Oberfläche starten würde.</p>
<p>Hat man die grafische Variante (-gui) gewählt, wird man durch die nötigen Schritte geführt:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-texlive-install-gui.jpg"><img class="size-full wp-image-236 aligncenter" title="2010-02-texlive-install-gui" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-texlive-install-gui.jpg" alt="TexLive Install Gui" width="547" height="483" /></a></p>
<p>Die Mehrzahl der voreingestellten Optionen kann übernommen werden. Besonderes Augenmerk ist aber zur richten auf:</p>
<ul>
<li> Paketgruppen der Sprach-Pakete: Wer Platz sparen möchte, kann sich hier beschränken.</li>
<li> Symbolische Links in Systemverzeichnissen: Es ist nicht zwingend  erforderlich, diese Option auf „Ja“ zu setzen, da auch im Nachhinein die  Pfade manuell angepasst werden können; ein Aktivieren an diesem Punkt  der Installation ist aber komfortabler.</li>
</ul>
<p>Nun kann die Installation von TeX Live 2009 gestartet werden. Der  Installationsprozess wird sowohl in einem eigenen Fenster als auch im  Terminal dokumentiert:</p>
<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-texlive-install-process.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-237" title="2010-02-texlive-install-process" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-texlive-install-process.jpg" alt="TexLive Installation Ubuntu" width="552" height="326" /></a></p>
<h2>4. Aktuelle Biblatex -Version installieren</h2>
<p>Weiter geht es mit der Installation der aktuellen <a href="http://www.ctan.org/tex-archive/help/Catalogue/entries/biblatex.html">biblatex</a>-Version,  denn auch hier bietet die Paketverwaltung nur eine veraltete Version  an. Übrigens nicht zu verwechseln mit dem von Dominik angebotenen  biblatex-dw, das er für seine Bedürfnisse als Historiker angepasst hat.</p>
<p>Zur Installation gibt auch – wie könnte es anders sein – die <a href="http://www.ctan.org/tex-archive/macros/latex/exptl/biblatex/README">readme.txt</a> Auskunft.</p>
<p>1. biblatex <a href="http://mirror.ctan.org/macros/latex/exptl/biblatex.zip">herunterladen</a>.</p>
<p>2. Archiv entpacken.</p>
<blockquote>
<pre>unzip biblatex.zip</pre>
</blockquote>
<p>Das entpackte Archiv enthält drei Ordner (bibtex, doc, latex) sowie  einzelne Dateien, die im Folgenden an die richtigen Stellen in TeX Live  2009 kopiert werden müssen. Da das Ganze nicht automatisiert ablaufen  kann, ist hier Konzentration gefragt.</p>
<p>3. Zunächst ist zu prüfen, wo TeX Live installiert worden ist. In unserem Beispiel ist das <em>/usr/local/texlive/2009</em> (vgl. das erste Bild oben, „TEXDIR“). Für nachträglich installierte Programme ist der Ort TEXMFLOCAL wichtig, der unter <em>/usr/local/texlive/texmf-local</em> liegt (vgl. ebenso erstes Bild oben).</p>
<p>4. Ab jetzt werden Administratorenrechte verlangt. Die etwas unfeine  aber effektive Methode, diese im Dateibrowser zu erlangen, geschieht mit</p>
<blockquote>
<pre>gksudo nautilus</pre>
</blockquote>
<p>5. Gemäß der readme.txt müssen wir unter <em>usr/local/texlive/texmf-local/tex/latex</em> einen Ordner „biblatex“ erstellen. In diesen Ordner hinein werden die  Einzeldateien aus dem heruntergeladenen und enpackten biblatex-Ordner  kopiert, also die Unterordner<em> bbx, cbx, lbx</em> und verschiedene Einzeldateien auf gleicher Ebene.</p>
<p>6. Alle Dateien aus dem heruntergeladenen Ordner <em>bibtex/bst</em> werden kopiert in den zu erstellenden Ordner <em>usr/local/texlive/texmf-local/bibtex/bst/biblatex</em>.</p>
<p>7. Die Dateien aus dem heruntergeladenen Ordner <em>bibtex/bib</em> werden kopiert in den zu erstellenden Ordner <em>usr/local/texlive/texmf-local/bibtex/bib/biblatex</em>.</p>
<p>8. Wer es ganz korrekt durchführen will, kann auch noch die Dokumentation an die richtige Stelle kopieren, siehe readme.txt.</p>
<p>8. Zuletzt werden die file hash tables aktualisiert:</p>
<blockquote>
<pre>sudo texhash
</pre>
</blockquote>
<h2>5. TeX Live 2009 aktuell halten</h2>
<p>Über die Konsole kann mit</p>
<blockquote>
<pre>tlmgr</pre>
</blockquote>
<p>bzw. für die grafische Variante</p>
<blockquote>
<pre>tlmgr gui</pre>
</blockquote>
<p>der Tex Live-Manager gestartet werden, der die Möglichkeiten zum Update  einzelner Pakete bietet. Er gibt zudem die Installationsorte an und  ermöglicht das Enfernen der gesamten TeX Live 2009-Installation.</p>
<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-tex-live-manager.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-238" title="2010-02-tex-live-manager" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2010/08/2010-02-tex-live-manager.png" alt="TexLive Manager Ubuntu" width="541" height="540" /></a></p>
<h2>6. Ausblick</h2>
<p>Die Implementierung von LaTeX im aktuellen (Februar 2010) Karmic Koala  von Ubuntu lässt noch viele Wünsche offen. Fast könnte man von einer  verkehrten Welt reden, wenn Windows in Installation und Update einer  aktuellen LaTeX-Distribution komfortabler ist. Da aber – wie oben  bereits erwähnt – Debian unstable/testing mit TeX Live 2009 daherkommt,  dürfte aller Voraussicht nach Lucid Lynx eine wesentliche Verbesserung  darstellen. Zugleich bietet der erstmals in der 2009er-Version  vorhandene TeX Live-Manager die Möglichkeit, die lokalen Pakete akteull  zu halten. Damit wäre auch das Problem von Abhängigkeiten behoben, die  derzeit noch ein Austricksen der Paketverwaltung über Dummy-Pakete  erforderlich machen (gut beschrieben auf der Website der <a href="http://geofs.uni-muenster.de/geoinf/page/doku.php?id=tex-ecke:installation">Fachschaft Geoinformatik</a> der Uni Münster).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Typografische Anführungszeichen unter Gnome</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2010/01/typografische-anfuehrungszeichen-unter-gnome/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 20:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Typografisch korrekte „Anführungszeichen“ gehören zum »guten Stil«, auch im Web. Viel zu häufig jedoch gelangt man in modernen Content-Mangagement-Systemen nur schwer zur Umsetzung dieser Forderung. Während es für WordPress Plugins gibt, die das Problem auf einfache Art und Weise beheben, hängt Drupal (zumindest noch in Version 6) hinterher. Sicher, man könnte umständliche Wege gehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Typografisch korrekte „<a href="http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=Anf%C3%BChrungszeichen">Anführungszeichen</a>“  gehören zum »guten Stil«, auch im Web. Viel zu häufig jedoch gelangt  man in modernen Content-Mangagement-Systemen nur schwer zur Umsetzung  dieser Forderung.</p>
<p>Während es für WordPress <a href="http://dossier.dunker.de/intypo">Plugins</a> gibt, die das Problem auf einfache Art und Weise beheben, hängt Drupal (zumindest noch in Version 6) <a href="http://code.google.com/p/drupal-de/">hinterher</a>. Sicher, man könnte umständliche Wege gehen und den Editor der Wahl entsprechend konfigurieren.</p>
<p>Es handelt sich aber nicht um ein Problem von Drupal, sondern um eines der Zeichenkodierung.</p>
<p>Üblicherweise wird an dieser Stelle auf die Verwendung der direkten  Eingabe über einen Code auf der Nummerntastatur bei gedrückter ALT-Taste  verwiesen. Möglich ist dies allerdings nur auf Windows-Systemen mit der  Windows-1252-Kodierung. Das deutsche Anführungszeichen <strong>„</strong> wird also eingegeben über ALT + 0132 (auf der Nummerntastatur), das Abführungszeichen <strong>“</strong> über ALT + 0147.</p>
<p>Einfacher hat es der Nutzer, der auf einem  GNOME-System wie Ubuntu unterwegs ist. Statt umständlicher Zahl- und  Ziffernkombinationen werden die Anführungszeichen wie folgt gesetzt:</p>
<p><strong>„      – Alt Gr + v </strong>(deutsch öffnend)</p>
<p><strong>“      – Alt Gr + b </strong>(deutsch schließend)</p>
<p>Auf direktem Wege sind außerdem zu setzen:</p>
<p><strong>»     – Alt Gr + y</strong> (deutsch öffnend bzw. französisch schließend)</p>
<p><strong>«     – Alt Gr + x </strong>(deutsch schließend bzw. französisch öffnend)</p>
<p><strong>”     – Alt Gr + n </strong>(englisch schließend)</p>
<p>Fazit: Wer auf der Suche nach typografischen Anführungszeichen unter  Drupal ist und gleichzeitig ein Gnome-System nutzt, kann auf diesem Weg  einige Arbeit sparen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Power-Pointer</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/10/power-pointer/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[War die Erfindung von PowerPoint eine gute Erfindung? Man könnte hunderte negative Beispiele aus der Praxis bringen &#8230; oder sich dieses Video anschauen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War die Erfindung von PowerPoint eine gute Erfindung?</p>
<p>Man könnte hunderte negative Beispiele aus der Praxis bringen &#8230; oder sich dieses Video anschauen:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ORxFwBR4smE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ORxFwBR4smE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hörtipp: Chaosradio Express 127 &#8211; Tex und LaTeX</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/07/hoertipp-chaosradio-express-127-tex-und-latex/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf diese Sendung haben viele Hörer schon lange gewartet. Nun ist es endlich geschehen: Tim redet im Chaosradio Express Folge 127 über TeX und LaTeX, nach Meinung der Fachleute einem der besten Textsatzsysteme. Sein Gesprächspartner ist Joachim Schrod. Schrod gilt als guter Kenner der Szene und ist einer der Mitbegründer der „Deutschsprachigen Anwendervereinigung für TeX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2009/07/logo-latex-300x124.png"><img class="alignleft size-full wp-image-117" title="logo-latex-300x124" src="http://www.schoenschriften.de/wp-content/uploads/2009/07/logo-latex-300x124.png" alt="Logo LaTeX" width="145" height="58" /></a>Auf diese Sendung haben viele Hörer schon lange gewartet. Nun ist es endlich geschehen: Tim redet im <a href="http://chaosradio.ccc.de/chaosradio_express.html">Chaosradio Express</a> Folge 127 über TeX und LaTeX, nach Meinung der Fachleute einem der besten Textsatzsysteme.</p>
<p>Sein Gesprächspartner ist <a href="http://www.npc.de/">Joachim Schrod</a>.  Schrod gilt als guter Kenner der Szene und ist einer der  Mitbegründer  der „Deutschsprachigen Anwendervereinigung für  TeX e. V (<a href="http://www.dante.de/">DANTE</a>)“.   Er erklärt sehr schön, was es mit TeX und LaTeX auf sich hat und  welche Anwendungsmöglichkeiten sich bieten. Den Einstieg über die  Geschichte halte ich für sehr gelungen. Im <a href="http://blog.chaosradio.ccc.de/index.php/2009/06/26/cre127-tex-und-latex/">Blog</a> von Chaosradio Express besteht die Möglichkeit, Kommentare zur Sendung  zu hinterlassen &#8211; wovon inzwischen reichlich Gebrauch gemacht worden  ist.</p>
<p>In der <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre127.html">Ankündigung</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Der Wunsch, ein Buch digital in perfektem  Satz zu publizieren hat Donald Knuth Ende der Siebziger Jahre dazu  bewegt, ein Satzprogramm zu erschaffen, dass auch Jahrzehnte nach seiner  Fertigstellung noch das Nonplusultra des digitalen Schriftsatzes  darstellt. In der Folge ist um diesen „Satzkernel“ herum eine mächtige  Infrastruktur von Makropaketen und sonstigen Hilfsmitteln entstanden,  die TeX zu einem mächtigen Werkzeugen machen.  Im Gespräch mit Tim  Pritlove erzählt Joachim Schrod über den historischen Ursprung von TeX  und seinen technischen Aufbau. Zur Sprache kommen unter anderem die  Person Donald Knuth und sein Perfektionismus, das Prinzip der  TeX-Makrosprache, warum digitale Gummibänder der Schlüssel zum  Schriftsatz sind, TeX und Schriftarten, die Funktionalität von LaTeX,  sonstige TeX-Werkzeuge und Editoren und Stammtische und Konferenzen.</p></blockquote>
<p>Hier der <a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_127.mp3">Download</a> der Datei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die inflationäre Verwendung der Schriftart „Comic Sans“</title>
		<link>http://www.schoenschriften.de/2009/05/ueber-die-inflationaere-verwendung-der-schriftart-comic-sans/</link>
		<comments>http://www.schoenschriften.de/2009/05/ueber-die-inflationaere-verwendung-der-schriftart-comic-sans/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 18:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schoenschriften.de/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[„Comic Sans MS ist eine handschriftähnliche Grotesk-Schriftart, die in zwei Schriftschnitten [...] existiert“ – klingt doch recht professionell, was Wikipedia da über die Comic Sans MS schreibt. Oder hier die Aussage von Microsoft: „Comic Sans is the groovy script font [...] although it might be seen as a novelty typeface, which is great for titles, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Comic Sans MS ist eine handschriftähnliche  Grotesk-Schriftart, die in zwei Schriftschnitten [...] existiert“ –  klingt doch recht professionell, was <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_Sans_MS" target="_blank">Wikipedia</a> da über die Comic Sans MS schreibt. Oder hier die Aussage von <a href="http://www.microsoft.com/typography/css/gallery/spec2.htm" target="_blank">Microsoft</a>:  „Comic Sans is the groovy script font [...] although it might be seen  as a novelty typeface, which is great for titles, it’s also extremely  readable on-screen at small sizes, making it a useful text face.“</p>
<p>Wer einmal die Augen offen hält, wird die 1994 von  Vincent Connare entwickelte Schriftart in nicht wenigen Dokumenten  entdecken. Die Meinung zu ihr gehen weit auseinander. Auf <a href="http://www.flickr.com/groups/comicsans/pool/" target="_blank">Flickr</a> gibt es eine Auswahl von teilweise ganz schrecklichen Verwendungen der  Schriftart.   Es gibt im Web sogar Initiativen, die Comic Sans aus den  Windows-Distributionen verbannen möchten. Prominent ist hier <a href="http://bancomicsans.com/home.html" target="_blank">bancomicsans.com</a>.</p>
<p>Dennoch, bevor man sich auf Vincent Connare als den  Übeltäter einschießt, sollte man sich mit der Entstehungsgeschichte  beschäftigen. Sie sei kurz wiedergegeben:   Im März 1995 wurde  „Microsoft Bob“ entwickelt. MS Bob wollte die recht spartanische  Oberfläche des damals aktuellen Windows 3.1 aufpeppen. Dem Anwender  wurde ein Zimmer gezeigt, in dem er mit der Maus auf verschiedene  Symbole klicken konnte, die dann die entsprechenden Programme starteten.  Bilder davon gibt es <a href="http://www.winhistory.de/more/bob.htm" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.d2ca.org/ms-bob-tour.html" target="_blank">hier</a>.  Eine kleine Figur am unteren rechten Bildschirmrand führte als  Assistent durch das Zimmer – so wie es auch heute noch bei Windows XP  einen nervigen Hund und eine nicht weniger alberne Büroklammer in  verschiedenen Word-Versionen gibt. Connare, der an der Entwicklung von  MS Bob beteiligt war, störte sich daran, dass in den Sprechblasen des  Hundes die Schriftart Times New Roman verwendet worden war.   Connare  selbst <a href="http://www.connare.com/whycomic.htm" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Comic Sans was NOT designed as a  typeface but as a solution to a problem with the often overlooked part  of a computer program&#8217;s interface, the typeface used to communicate the  message.   There was no intention to include the font in  other applications other than those designed for children when I  designed Comic Sans. The inspiration came at the shock of seeing Times  New Roman used in an inappropriate way.</p></blockquote>
<p>Lohnenswert ist es, sich dieses Video anzuschauen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1994310&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1994310&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/1994310">Comic Sans</a> from <a href="http://vimeo.com/user847248">Sam and Anita</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Fazit: Comic Sans bitte nur gezielt einsetzen,  keinesfalls als Brotschrift für halbwegs seriöse Texte! Auch die  Verwendung als Signatur in html-Mails (über deren Sinn noch einmal an  anderer Stelle zu diskutieren wäre) macht meines Erachtens einen  schlechten Eindruck.</p>
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